Seit einiger Zeit ist es in aller Munde: AJAX. Was so verdächtig nach einem Reinigungsmittel klingt, steht hier allerdings für „Asynchronous Javascript And XML“ und bezeichnet eine Technologie, welche es ermöglicht, dass sich webbasierte Anwendungen plötzlich anfühlen, als würde man mit Desktop-gestützter Software arbeiten.
Eigentlich ist AJAX nichts neues – die Technologie existiert bereits seit über sieben Jahren. Dass AJAX nun seine Blütezeit erlebt, liegt schlicht und ergreifend an der Tatsache, dass einige Anwendungen AJAX plötzlich einsetzen und demonstrieren, welche Vorteile damit möglich sind. Das daraus resultierende „Aha“-Erlebnis war gross genug, einen regelrechten Hype hervorzurufen.
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Kennen Sie folgende Situation: Ihr firmeneigener Newsletter konnte im vergangenen Jahr deutliche Zuwächse bei den Öffnungs- und Klickraten verzeichnen, was Sie bei einem Geschäftspartner stolz erwähnen. Als dieser daraufhin von seinem eigenen Newsletter und damit einhergehend von Zahlen spricht, die deutlich über Ihren eigenen Werten liegen, verfliegt Ihre Euphorie schnell wieder. Doch was ist der Grund hierfür? Arbeiten Sie suboptimal? Ist der Newsletter Ihres Geschäftspartners wirklich so viel besser als Ihr eigener Newsletter? Es ist an der Zeit, die Berechnung der Klickraten einmal näher zu beleuchten…
Zuerst einmal gilt es die Begrifflichkeiten klar zu definieren. Unter „Öffnungsrate“ versteht man allgemeinhin die Anzahl der Empfänger, welche den an sie adressierten Newsletter auch tatsächlich geöffnet haben. Diese Zahl bezieht sich auf die Gesamtzahl aller Empfänger und wird meisst prozentual angegeben. Dieser Wert läßt sich nur durch das Nachladen von Grafiken ermitteln, welche im Newsletter eingebunden sind und aus dem Internet nachgeladen werden. Diese Abrufe werden gezählt und als Öffnungen des Newsletters gewertet. Natürlich funktioniert diese Technik nur bei HTML-basierten Newslettern, Textnewsletter bleiben somit aussen vor. Erschwerend kommt zudem hinzu, dass immer öfter moderne E-Mail Programme die Grafiken nicht mehr automatisch anzeigen, sondern erst auf explizite Anforderung des Lesers hin nachgeladen werden. Dies bewirkt, dass einige Öffnungen ungezählt bleiben und somit die Öffnungsate fälschlicherweise drücken.
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