Archiv für Februar, 2008

There’s something in the AIR

Anfang der Woche hat Adobe sein AIR getauftes Produkt in der stabilben Version 1.0 veröffentlicht. Der Name AIR ist eine Anspielung auf die Abkürzung RIA, womit Internet-Anwendungen mit intuitiver Benutzeroberfläche bezeichnet werden. AIR macht es relativ einfach, solche Anwendungen ohne Browser, aber dennoch mit allen gewohnten Technologien wie (X)HTML, Flash, AJAX und PDF zu erstellen. AIR wurde bereits als Beta-Version von vielen early adopters installiert und getestet. Besonders populäre Anwendungen dieser Nutzergruppe sind etwa die Twitter-Clients Snitter und Twhirl. Doch AIR ist keineswegs nur für Entwickler interessant, faszinierende neue Anwendungen für Endbenutzer existieren bereits oder befinden sich vor der Fertigstellung. Einige der bemerkenswertesten Applikationen, die Offline- und Online-Welt auf neue Weise miteinander verbinden, sollen hier in aller Kürze vorgestellt werden.

Anthropologie

Für den Online-Fashionstore Anthropologie gibt es eine Desktop-Anwendung auf Basis von AIR. Der Kunde kann sich eine Katalog-Anwendung herunterladen und mit dieser auf vielfältige Weise interagieren. Beispielsweise kann er nach Bekleidung und Accessoires in bestimmten Farben suchen, indem er eine Foto von seinem Desktop in die Anwendung zieht; anhand der Farben im Foto werden dann die entsprechenden Produkte herausgesucht. Hier visualisiert ein kleines englisches Video, wie so etwas aussieht.

Anthropologie Screenshot

StudioCloud PSG

Der Proofing, Sales & Gallery Manager von StudioCloud ermöglicht es Fotografen oder Fotostudios, ihren Kunden auch umfangreiche Fotogalerien innerhalb einer Desktop-Anwendungen zur Vorschau anzubieten. Dabei wird besonderer Wert auf die visuelle Präsentation gelegt. Die gewünschten Fotos können direkt aus der Anwendung heraus online bestellt, und der Bestellvorgang kann ebenso gemanaget werden (Case Study).

StudioCloud PSG Screenshot

Google Analytics AIR

Von einem belgischen Programmierer stammt Google Analytics AIR, ein Programm, welches das Abfragen und Darstellen von Google Analytics-Statistiken ermöglicht. Die ohnehin schon recht ansprechende und flüssige Anzeige der Zugriffsstatistiken bei Google ist hier noch einmal besser bedienbar und besser anzusehen. Noch befindet sich das Tool in der Entwicklungsphase, die meisten Funktionen arbeiten aber schon prächtig.

Google Analytics AIR Screenshot

Das waren nur drei mögliche Anwendungsszenarien, welche die Möglichkeiten von Adobe AIR aufzeigen. Die Technologie steht noch am Anfang, und so ist mit noch weitaus kreativeren Tools zu rechnen. Einen Überblick über bisherige Demo-Anwendungen gibt es bei Adobe hier und vor allem hier. Viele der Programme lassen sich nach der Installation von AIR (bislang unter Windows und Mac) ebenfalls per Mausklick installieren. Und es macht Spaß, einfach mal damit herumzuspielen.

Wer zum Teufel hat denn solche Augen???

Ok, ich kann nicht mehr! Ich muss (!) über diese Werbebanner bloggen!

Mein privater E-Mail-Account liegt bei web.de. Jedesmal wenn man sich einloggt, erscheint eine PopUp-Werbung. So weit so gut. Vor so ca. einem halben Jahr ist mir hier eine Webung aufgefallen, bei der es mir eiskalt den Rücken runter gelaufen ist!

Inzwischen habe ich vier dieser Bilder gesammelt und will gar nicht mehr dazu sagen! Schaut selbst!

Ich freue mich über eure Kommentare!

impuls1.jpg

impuls4.jpg

impuls3.jpg

impuls.jpg

Was steckt hinter Googles Social Graph API?

Kurz gesagt, vereinfacht das neue Social Graph API, von Google erst vor einigen Tagen veröffentlicht, das automatische Auffinden und Auslesen von Beziehungen zwischen Webseiten und Personen. Dabei pflegen die Nutzer und Betreiber von Weblogs, Communities und anderen Web 2.0-Seiten diese Beziehungsdaten selbst. Google sammelt also nur bereits dezentral vorhandene Daten, fasst diese zusammen und bereitet sie für Dritte auf.

Schaubild zum API

Doch selbst das scheinbar allwissende Google benötigt zum Erkennen der Relationen Hilfe, und diese kommt in Form zweier schon länger bestehender Standards, die sich langsam aber sicher im Web verbreiten: XFN und FOAF. Beide Projekte setzen auf einen Bottom-Up-Ansatz, d.h. sie erweitern bestehende Webseiten um winzige zusätzliche Informationsattribute, die den vorhandenen Code nicht stören.

Weiterlesen von ‘Was steckt hinter Googles Social Graph API?’