Ein neuer Entwurf des Rundfunkstaatsvertrag sieht die Beschränkung der Online-Textangebote der öffentlich rechtlichen Sender auf “sendungsbezogene” Beiträge vor. Diese Abänderung des bestehenden Vertrages ist dabei die Antwort auf eine Anforderung der EU-Kommission, den Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender im Internet genauer zu definieren. Doch anstatt sich genau dieser zugegebenermaßen nicht gerade trivialen Aufgabe zu widmen, versuchen deutsche Medienpoltiker eine Lösung mit für sie kräftschonenden Mitteln zu finden.
Sollte der neue Rundfunkstaatsvertrag mit der Beschränkung der Online-Textangebote der öffentlich-rechtlichen Sender tatsächlich durchgesetzt werden, so heißt das ganz konkret: Außer Video und Audio dürften nur begleitende bzw. ergänzende Informationen gezeigter Rundfunkinhalte veröffentlicht werden. Also im Prinzip eine reine Verlagerung des TV ins Netz plus das, was man sonst in klassischen Fernsehzeitungen über die Sendungen zu lesen bekommt. So soll die gebührenfinanzierte Marktverdrängung privater Sender und vor allem Verleger durch eine öffentlich-rechtliche Presse im Netz verhindert werden. “Wir werden in Zukunft unsere Erlöse zunehmend im Netz erwirtschaften müssen. Und da stört es mich schon, dass wir dort auf einen Wettbewerber treffen, der anders als die Verlage gebührenfinanziert ist“, sagt Helmut Heinen, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitschriftenverleger, gegenüber Heise online.
Klingt ja grundsätzlich nicht verkehrt. Aber wir sprechen hier über das Internet. Hätte man dem Spiegel zum Launch seines Online-Auftrittes vor einigen Jahren vorgeschrieben, dass nur die Printausgabe ins Netz verlagert werden darf (also nur Textbeiträge und Fotos), weil da ja auch an die Übertragung audiovisueller Informationen im Internet noch nicht so recht zu denken war, dann könnte man spiegel.de heute im Museum des digitalen Mittelalters begutachten. Denn gerade die hier und da zur Verfügung gestellten Videos und Audiobeiträge machen das Magazin als multimediale und daher zeitgemäße Informationsquelle aus. Sicher, das Kernstück von Online-Zeitungen liegt nach wie vor auf Textbeiträgen… aber warum sollte man den Öffentlich-Rechtlichen nicht auch die Möglichkeit geben, neben dem ihrigen Kerngeschäft begleitende Beiträge in anderer Form bereitzustellen? Und sich so dem rasch entwickelnden Medium des Internets anzupassen?
Als man Zeitschriften noch in schwarz-weiß gedruckt hat, da hätte man doch auch niemandem verboten, nach der Erfindung von Farbpatronen auf Farbe umzusteigen. Immerhin geht es doch um den Inhalt, um das, WAS kommuniziert wird und nicht WIE. Aber statt sich genau um diesen Punkt zu kümmern, nämlich den öffentlich-rechtlichen Auftrag für das Internet näher zu definieren, stattdessen möchte man die Konkurrenzgefahr durch Beschränkung auf Kanäle eindämmen. Und durch eine finanzielle Schranke in Form eines festgelegten Online-Budgets der Öffentlich-Rechtlichen. Eine mehr oder minder einfache Lösung, die mit Sicherheit auch einen gewissen Effekt hat. Vorerst. In meinen Augen wird die deutsche Medienpolitik aber früher oder später nicht drum herum kommen, sich ausführliche Gedanken um den Inhalt und das Ziel digital bereitgestellter Informationen der gebührenfinanzierten Rundfunkanstalten zu machen.
Wir suchen einen PHP-Freak, der Lust auf spannende Projekte hat und den es reizt, in einem tollem, top-qualifizierten Team zu arbeiten.
Weitere Infos zur Stelle findest du unter www.netz98.de/karriere/stellenangebote
Als Praktikant für Illustration, wurde mir die glorreiche Aufgabe zu Teil, den netz98 Spreadshirt-Shop, mit neuen Motiven zu füttern.
Meine Vorgabe lautete, ein Shirt zu jeder bei netz98 vertretenen Berufsgruppe zu entwerfen.
(Fürs Protokoll, es sind 16 Stück!)

Auf ans Werk! Zuerst habe ich die Skizzen in Photoshop gemacht und zwar mit einem Wacom-Tablett direkt im Programm.
Wenn man mit der ersten Kritzelei fertig ist, fängt man auf einem neuen Layer mit der „Reinzeichnung“ an, die muss aber auch nicht so „rein“ sein, weil ja eh Vektordateien gemacht werden müssen, nur so dass man in Illustrator später noch durchblickt was man da vor sich hat.
Schritt drei, Illustrator öffnen, PS Datei Transparent in den Hintergrund legen und „nachzeichnen“ bzw. Pfade draufknallen.
Hier muss man aufpassen dass man sich auch an die Formatvorgeben von Spreadshirt hält.
z.B. 1,5 mm Strichstärke Minimum! Das kann den Stressfaktor beim Arbeiten mit Illustrator leicht erhöhen…
Aber spätestens nach dem 10. Motiv kommt man so langsam in Routine.
Falls die Krämpfe in der rechten Hand dann noch nicht so schlimm sind, schafft man es noch zu Spreadshirt.net und lädt die Motive hoch, dann nur noch 48 Stunden warten bis sie freigeschaltet werden und Viola! Fertig!
Also dann, auf zum netz98 Kultshop!
Gesucht werden zwei flüchtige Personen, die am 17. Mai so gegen 23.30h am Rheinhotel in Nierstein innerhalb von 30 Minuten zwei Getränke im Wert von 156,00 Euro (!!!) getrunken haben.
Hierzu sollte man noch lobenswert das Verkaufstalent (getarnt als Kellner) erwähnen, der es tatsächlich geschafft 2 Whiskeys für 156,00 Euro an den Mann zu bringen.

Ebenso sei der Barkeeper angesprochen, der keine Skrupel hatte einen 40,00 Euro Whiskey mit Cola zu vermischen und mit einem Tennisschläger-Dekor zu servieren.
Nach Zeugenaussagen wurde in der letzten halben Stunde (bevor es weiter in die alte Lokhalle ging) von 9 netz98er Alkohol im Wert von 350,00 Euro getrunken gesoffen!
Hinweise die zur Verhaftung führen, können gerne der netz98-Geschäftsführung (z. Hd. Manuel Seitner) gemeldet werden. Als Belohnung ist ein Whiskey auf der nächsten Firmenfeier ausgeschrieben. Natürlich werden alle Beweise diskret behandelt.

Unter dem Namen “23 Tage” starten Google und YouTube eine nette Kampagne zu EM:
“23 Tage wird die Europameisterschaft 2008 dauern. 23 Tage voller Spannung, Hoffnung, Tränen und Jubel.
Rund um diese 23 Tage bieten dir Google und YouTube ein Fanpaket, mit dem du deine Fußballleidenschaft mit Tausenden anderer Fans weltweit teilen kannst!”

Die Google Maps Fan-Map
Hier sind alle wichtigen Austragungsorte, Mannschaften usw. markiert. Zudem kann man seine eigene Fussballkarte erstellen und an Freunde senden.

Das YouTube Fan-Tagebuch
Hier können User auf einer schön “gebrandeten” Seite bei YouTube Videos zum 3 verschiedenen Kategorien einstellen:
- Rund um den Ball:
Deine Fußballtricks Fußballszenen oder das Tor des Tages nachgespielt. Zeige auf kreative Art besondere Momente der Fußballgeschichte.
- Fans in Aktion:
Zeig allen, wie du mitfieberst, wenn Dein Team spielt! Von den verrücktesten Fan-Klamotten, Bürodekorationen, bis hin zum Fangesang & Tanz oder dem eigenen Song.
- Fußball-Reporter:
Du bist live in der Schweiz oder Österreich dabei? Oder feierst gerade irgendwo anders mit begeisterten Fans? Schicke deine Interviews und Berichte rund um die Europa Meisterschaft, Fußballweisheiten, die lustigsten Spielanalysen der Kumpels, Oma oder Freundin..
Aus den besten Beiträgen wird Detlev Buck („Sonnenallee”, „Knallhart”) den ersten YouTube-Kinofilm Deutschlands produzieren!

Die iGoogle Fan-Gadgets
Hier stehen ab 7.Juni wohl verschiedene Gadgets für die iGoogle Startseite zur Verfügung - ich bin gespannt!
Tags werden auf vielen Webseiten zur “Verschlagwortung” von Inhalten eingesetzt und in den meisten Fällen von den jeweiligen Nutzern vergeben. Dabei wird auf The Wisdom of Crowds, also die Weisheit der Vielen, vertraut, was bedeutet, dass Schlagworte irgendwann auf mehr oder weniger wundersame Weise richtig vergeben werden, wenn sehr viele Menschen sie unabhängig voneinander zuordnen. Die kollektive Intelligenz soll den Mangel des semantischen Verständnisses von Software beheben helfen. Bekannte Beispiele für Tagging findet man bei del.icio.us oder flickr. Bekannt sind auch so genannte Tag Clouds, innerhalb derer auch die Gewichtung von Stichworten berücksichtigt wird. Spaß machen aber auch Anwendungen wie TagGalaxy ;O)
Nun ist immer wieder überlegt worden, ob man den Nutzern beim Zuordnen von Begriffen nicht unter die Arme greifen könnte. Manche Dienste bieten bereits von anderen vergebene Worte zur Auswahl an, was vermutlich die Ausgewogenheit beeinträchigt (bias). Einen anderen Ansatz verfolgt ein Team der weltgrößten Nachrichtenagentur Reuters. Als Händler von Informationen hatte man tagtäglich mit dem Sortieren und Einordnen derselben zu tun, so dass es nahelag, die über die Jahrzehnte gesammelten Daten auch anderweitig zu nutzen. So entstand das Projekt OpenCalais.
Hinter OpenCalais werkelt eine Technologie, die auf Basis von Reuters-Daten (englischsprachige) Texte analysiert und automatisch Tags extrahiert. Diese Tags werden dann sogar in gewissem Rahmen inhaltlich eingeordnet. Beispielsweise werden von der Software Orts- und Personennamen erkannt, so dass etwa viel genauere Suchabfragen durchgeführt werden können. Über ein API können Programmierer auf die Funktionen von OpenCalais zugreifen.
Nach Reuters hat nun mit der New York Times ein weiterer großerer Nachrichtenproduzent angekündigt, ein API für seine Daten anbieten zu wollen. Laut Aron Pilhofer von der NYT soll “alles, was wir produzieren, in Form organisierter Daten” verfügbar sein. Die Hoffnung dahinter ist, dass über Mashups mit diesen Daten Mehrwert geschaffen wird und inhaltliche Zusammenhänge noch feiner und automatisierter hergestellt werden. Tags sind also nicht bloß hübsches Beiwerk von Social Communities, sondern werden in Zukunft noch zu deutlich mehr Funktionalität beitragen. Zumal wenn sie zusätzlich noch mit dem Microformat rel-tag ausgezeichnet werden.
In den letzten Jahren ist der Arbeitsbereich des Projekt Managers immer komplexer geworden. Gewisse Standards des Projektmanagements lassen sich dennoch auf alle Branchen festlegen und erleichtern die tägliche (Selbst-)Organisation.
Auf internationaler Ebene hat sich der PMI-Standard vom Project Management Institute durchgesetzt. Welches mit über 260.000 Mitgliedern in über 170 Ländern gleichzeitig der weltgrößte Projektmanagementverband darstellt.
Das PMI bietet eine dreistufige Qualifizierung an, die strenge Voraussetzungen (u.a. 1.500 Stunden in Projekten) beinhaltet. Bald geht es schon los mit der ersten Stufe. Eine „kleine Hürde“ besteht allerdings noch: Englisch! Die Lernlektüren, sowie der 3-stündige Test sind alle in englischer Sprache.
Weiterlesen von ‘In großen Schritten zur Zertifizierung’
Seit Oktober 2006 studiere ich an der Berufsakademie Ravensburg im Studiengang Mediendesign. Dort ist derzeit die einzige BA in Deutschland, die diesen Studiengang anbietet. Ein BA-Studium basiert auf einem dualen System; das heißt, ein Semester ist in eine – jeweils 3 Monate lange – Theorie- und eine Praxisphase unterteilt. Für die Praxisphase benötigt man einen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen aus der Medienbranche – in meinem Fall ist das netz98. Das ist übrigens neben der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife (nicht Fachabitur) die einzige Zulassungsvoraussetzung. Der Abschluss des Studiengangs ist der „Bachelor of Arts in Media Design“.

Die Studieninhalte gehen von Grafik-Design über Multimedia-Design bis hin zu Bewegtbild-Design – also ein ziemlich breites Feld. Es gibt viele Entwurfsfächer wie Fotografie, Bildgestaltung, Screendesign oder filmisches Gestalten aber auch Kurse zum Erlernen der Techniken – also das Arbeiten mit Bildbearbeitungsprogrammen (Photoshop), Zeichen- und DTP Programmen (Illustrator, Indesign), Animationsprogrammen (Flash) und Autorenprogrammen (Director). Die Grundlagen von HTML und CSS, sowie „leichtes“ programmieren in beispielsweise ActionScript stehen auch auf dem Programm. In der Theoriephase des 4. Semesters (in die ich jetzt komme) werden wir Videoschnitt und 3D-Animationstechniken lernen.
Weiterlesen von ‘BA-Studium – Mediendesign bei netz98′
Den Anfang unserer Interview-Reihe macht unser 23-jährige Praktikant Stephan. Er ist seit Februar bei uns an Board und hat sein Talent für Illustration und Animation entdeckt. Der aus der Eifel stammende - auch intern “Eifelbube” genannte - Nachwuchsdesigner, hofft nach seinem 6-Monatigen Praktikum sein Studium in Mainz beginnen zu können. Seine Arbeiten seht Ihr u.a. im Header vom Jung-und-Willig Blog, sowie in unserem netz98 Kult-Shop.

Wer bin ich?
Konnichiwa! Ich bin Stephan, 23 Jahre alt, meiner einer ist seit März diesen Jahres Abiturient und kämpft sich gerade durch das Bewerbungsprozedere um einen Studienplatz als Kommunikationsdesigner.
Warum mache ich ein Praktikum bzw. was erwarte ich von meinem Praktikum bei netz98?
Ich „mache“ dieses Praktikum weil:
- Es eine Vorraussetzung für die Aufnahme meines Studiums ist
- Ich einfach mal ein Berufsfeld austesten möchte in dem ich später mal arbeiten könnte
Weiterlesen von ‘Interview mit einem netz98-Nachwuchstalent’
zuletzt kommentiert
RSS