Als erster Multi-Channel-Versender konzentriert sich Neckermann zukünftig zu 100% auf das Online Geschäft und verzichtet damit komplett auf den Katalogversand – zumindest in der Schweiz. Damit will Neckermann laut Pressemitteilung zum „führenden E-Commerce-Anbieter der Schweiz“ werden und dafür auch das Sortiment erweitern.
Grund für diesen Schritt ist Neckermanns Erfolg im E-Commerce: Die Besucherzahlen der Website konnten bisher im Vergleich zum Vorjahr um über 110 Prozent gesteigert werden und der Anteil an der Gesamtnachfrage ist seit dem letzten Jahr von rund 25 auf über 55 Prozent gewachsen.
Um das selbstgesteckte Ziel zu erreichen, bis 2010 mindestens 70 Prozent des Umsatzes über das Internet zu erwirtschaften, hat auch neckermann.de in den letzten Jahren einige wichtige Erweiterungen seines Online-Angebots vorgenommen. Ein kurzer Rückblick zeigt die Bereitschaft des Versandhauses, neue und auf das Medium Internet angepasste Wege zu gehen:
- Eigenes Online-Angebot für Sammelbesteller(2007): Sammelbesteller erhalten eine Identifikationsnummer, über die Mitbesteller Produkte in einen gemeinsamen Warenkorb legen können. Bestellung, Zahlungsabwicklung und Retourenmanagement übernimmt wie im klassischen Versandhandel der Sammelbesteller.
- Web-Radio (2008): Das „N-Radio“ mit 2 Kanälen kann während des Stöberns auf neckermann.de gehört werden und soll für “eine noch angenehmere Einkaufsatmosphäre” sorgen. Außerdem werden Podcast-Beiträge wie “Fit mit Grit” (Entspannungsübungen) oder “Dingsbums” (Rätselspaß mit Kindern) angeboten. Mittlerweile ist das N-Radio auch über eine Desktop-Widget oder die Neckermann Toolbar verfügbar.
- eShop-Programm (2008): Neckermann bietet für seine Partner individuell gestaltbare eShops unter eigenen Namen und mit individueller Internet-Adresse, auch die angebotenen Produkte können im eigenen Look&Feel präsentiert werden und thematisch sortiert werden.

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