Archiv für Juli, 2008

Frauenanteil hinterlässt Spuren bei netz98

Woran erkennt man den hohen Frauenanteil in einer Agentur? Natürlich an den Zeitschriften im Pausenraum…

Ende der Tour de France 2008

Die Tour de France 2008 ist zu Ende - mit weniger Dopingfällen als im letzten Jahr, einigen Überraschungen und einem Gerolsteiner Fahrer auf dem Treppchen. Das Besondere daran: das Team Gerolsteiner war Partner von Škoda und wurde natürlich von uns genau beobachtet. Schön dass es zum Abschluss der Team-Geschichte noch mal so einen Erfolg gibt. Alles in allem also wieder ein erfolgreiches Tour-Jahr für Škoda.

Auch wenn einige Mitspieler alles etwas zu ernst nehmen. Da wird akribisch nachgerechnet ob nicht doch irgendwo noch ein Punkt fehlt, es werden Anschuldigungen ausgesprochen und der Paranoia aktiver Vorschub geleistet (”mein Account wird absichtlich gehackt um den Punktestand zu drücken”).

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10 Jahre netz98: interne Feier - Foto-Story, Teil 2

…und hier nun endlich die Fortsetzung vom Teil 1:

Zwischenstopp und kurze Trinkpause
Team-Aggregatzustand: “erheitert medium”

Vollgetankt (natürlich nur Traktor und Sonne) ging es anschliessend zum Essen fassen
Team-Aggregatzustand:joah :-)


Den Verdauungsschnaps bzw. -whisky gab es dann anschließend auf der Terasse
Team-Aggregatzustand: warmgetrunken


Die Verlängerung in der Lokhalle nutzte der harte Kern für weitere Bierverkostungen
Team-Aggregatzustand: voll…gut drauf

The End

“Dat versteh ich nit” - Usability-Tests

Bevor ich mich beruflich mit Webseiten beschäftigt habe, war mir nicht klar, wie Designer prüfen können, ob Ihr Layout den gewünschten Zweck erfüllt. Hellseherische Fähigkeiten beanspruchen sicher manche von ihnen (”Das versteht doch jeder…”) und Erfahrungswerte spielen natürlich auch eine wichtige Rolle. Dass die Gestaltung einer Seite jedoch tatsächlich die gewünschte Wirkung beim Endnutzer erzielt, darf nicht dem Zufall überlassen werden.

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Google Knol

Knol LogoGoogle hat ein eigenes Wissenslexikon. Ja, genau. Neben Emails, News, Videos und Karten/Routenplanern mischt der Internetriese nun auch noch im Online-Enzyklopädie-Geschäft mit. „Von einem ‚Angriff auf Wikipedia’ haben viele geschrieben. Von einer kommerziellen Konkurrenz zum Riesenlexikon der Web-2.0-Welt. Von einem potentiellen Killer für das unabhängige Angebot“, schreibt der Spiegel dazu. Doch die anfängliche Panikmache der Medien ist verflogen.

Spätestens seit dem Release der Public Beta in der vergangenen Woche dürfte klar sein, das Knol (von »Knowledge«) wohl kaum eine große Konkurrenzgefahr für Wikipedia, der Ur-Mutter der Online-Lexika sein dürfte. Nicht, weil Knol in so kurzer Zeit unmöglich an die Wissensdichte einer Wikipedia herankommen kann (mit 2,3 Millionen Artikeln in der englischen Ausgabe). Nein. Sondern weil Knol eigentlich etwas anderes ist als Wikipedia: Bei Knol stehen nämlich die Autoren im Vordergrund, nicht die Artikel. Was das bedeuten soll? Dass bei Knol Artikel wie „Toilet clogs“ (Verstopfte Toiletten) oder „Buttermilk Pancakes“ mit ausführlicher Rezeptbeschreibung für original amerikanische Pancakes zu finden sind.
Screenshot \

Ähnlich wie auf einem großen gemeinschaftlichen Blog sind jegliche subjektive Äußerungen erlaubt bzw. erwünscht, Streits um den Wahrheitsgehalt von Aussagen wie bei Wikipedia gibt es nicht. Entstehen dennoch Diskussionen um ein bestimmtes Thema, so kann jeder User einfach seinen eigenen Knol (also Artikel) auch zum gleichen Thema schreiben. Wem der Leser am Ende glaubt, ist allein ihm überlassen. Klingt wie ein Paradies für Hobby-Schreiber, bei dem man seinen kreativen Ergüssen freien Lauf lassen kann. Und das ohne sich am Ende mit anderen Usern in Korrekturkriegen verausgaben zu müssen. Schon ein wenig beeindruckend, wie Google in einer Internetwelt, in der es schon fast alles zu geben scheint, immer wieder einen Platz für sich findet.

Behavioral Targeting

Es ist mehr als anderthalb Jahre her, da schrieb ein Kommilitone von mir eine Semesterarbeit über Behavioral Targeting als eine der neuesten Trends im Bereich des Online-Marketings. Heute, in der aktuellen Juli-Ausgabe der acquisa, fragt die Redaktion:

„Ist Behavioral Targeting (BT) eine neue »Wunderwaffe«?

Gut, über das Attribut „neu“ brauchen wir dann wohl nicht mehr zu sprechen. Aber über das Thema Wunderwaffe lohnt es sich, vielleicht einmal kurz nachzudenken.

Zunächst: Was ist Behavioral Targeting? Im Prinzip macht diese Form des Online-Marketings nichts anderes, als Banner und andere Online-Werbung aufgrund des Online-Verhaltens bestimmter Nutzergruppen zu platzieren. Das heißt, es werden Informationen darüber gesammelt, welche Internetseiten ein User häufig besucht und welche Interessen er hat, um Werbung für ihn gezielt zu platzieren. „Advertising gets personal“, wie das die Experten von eMarketer einst recht simple beschrieben. Inzwischen stellte selbiges Marktforschungsunternehmen fest: Behavioral Targeting wird in der Werbebranche zunehmend populärer. Laut einer aktuellen Prognose sollen die Ausgaben auf dem US-amerikanischen Markt von 775 Mio. US-Dollar in 2008 auf 4,4 Mrd. US-Dollar in 2012 steigen. Hauptsächlich verantwortlich für diesen Wachstumsschub könnten Online-Videos sein. Zwar ist die Werbung in und um Videos noch relativ teuer – mit der Anzahl der online verfügbaren Videos wird jedoch auch der Gebrauch des Behavioral Targeting zur zielgerichteten Adressierung von Werbung zunehmend genutzt werden.

Klingt also tatsächlich ein wenig nach Wunderwaffe, diese personalisierte Werbung. Wäre da nicht genau eben dieses Wort – „personalisierte Werbung“. Denn das ist für die meisten Internetuser ein rotes Tuch. In Zeiten, in denen online zwar jeder und überall unzählige Informationen freiwillig über sich preis gibt, ist sich ein Großteil der User trotzdem einig: Die Verwendung von persönlichen Daten für nutzerbezogene Werbung ist ein absolutes No-Go. Besonders in Erinnerung gelieben sein dürfte da vor allem das riesige Debakel um die neuen Geschäftsbedingungen von StudiVZ. Aber auch das „reine Mitprotokollieren“ der eigenen Webaktivitäten zur Verwendung für Dritte wird von den meisten Internetnutzern kritisiert. Das fanden zumindest eMarketer in einer weiteren aktuellen Studie heraus. Rund 70 % der US-User sind sich über die Mitprotokollierung im Klaren, aber nur 23% davon haben kein Problem damit.

Statistik von eMarketer

Bildquelle:createordie.de

“Prinzipiell wollen Konsumenten zwar Werbung, die auf ihre persönlichen Bedürfnisse und Interessen zugeschnitten ist. Was die hierfür notwenige Erhebungsmethode betrifft, sind sie aber überaus kritisch”, so ein Auszug aus dem eMarketer-Bericht. Klingt also nach einem eindeutigen Problem. Eine Möglichkeit, User zur Annahme des BT zu bringen, sei die vorherige Einholung des Einverständnisses. So zumindest der Vorschlag im Bericht. Ich bin gespannt, ob und wie sich diese Debatte weiter fortsetzen wird. Oder ob es am Ende nicht doch ähnlich wie bei StudiVZ laufen wird: Die anfängliche Kritik löst sich mit der Zeit in Luft auf, bis es keinen mehr interessiert… und schließlich mehr oder minder als gegeben hingenommen wird.

Was macht eigentlich eine Internet-Agentur???

Der Blog von der im Norden angesiedelte Agentur Designamite hat sich mit dieser Frage beschäftigt und gute Erklärungen geliefert, um den eigenen Arbeitgeber bei Kunden, Eltern und Freunden zu erklären. ;-)

Wer schon immer mal wissen wollte, das man auf einer klassischen Werbeagentur angeblich verzichten kann, sollte den Artikel nicht verpassen.

Macht euch ein eigenes Bild Werbeagentur vs. Internetagentur

Ziemlich ruhig… Urlaubszeit

Es ist in letzter Zeit ziemlich ruhig in unserem Blog geworden.

Neben einem neuen Flashheader, haben wir u.a. eine Google Map-Karte mit den Heimatorten der netz98-Crew eingepflegt. Wir ihr sehen könnt, ist hier alles und jeder vertreten: Neben dem hohen Norden, auch der Osten der Republik, sowie das wunderschöne Ruhrgebiet (Ruhrpott) und natürlich auch gebürtige Rhoihessener.

Einerseits liegt es an der Tatsache, das sich unsere Programmierer von Ihrem eigenen Code erholen müssen und die Designer Photoshop-Ebenen auch nicht mehr sehen können und das hat natürlich zum anderen auch zur Folge, das die “Daheim gebliebenen” mit Urlaubsvertretung & Co. beschäftigt sind und anscheinend keine Zeit für einen Blogbeitrag finden.

Damit unsere Blog-Leser das Interesse nicht verlieren, gibt es paar Impressionen aus dem Alltag einer ganz normalen Internet-Agentur in Mainz.

Unser 3. Agenturhund “Knut” unterstützt die Urlaubsvertretung tatkräftig:

Auch wenn die EM 2008 schon vorbei ist und wir leider nicht als Sieger aus dem Turnier hervorgingen, gibt es noch kleine EM-Impressionen aus unserem Büro.

Videos, Videos, Videos

Juliane hatte ja vor kurzem über YouTube Cannels geschrieben. Die sind aber ja nur sinnvoll, wenn auch coole Videos gezeigt werden.

Natürlich durchstöbere ich gerne das Netz nach coolen Videos und werde auch immer wieder fündig (häufig auch im ‘Bewegungsmelder‘ von JUNGv.MATT). Was mir ja besonders gefällt, sind Videos, die mit scheinbar einfachen Mitteln produziert wurden, aber die Idee dahinter einfach super ist!

Das erste Video ist das Musikvideo zu ‘TOE JAM’ von The BPA (Fatboy Slim) ft. David Byrne & Dizzee Rascal:

Anlässlich des 100 jährigen Geburtstags von Converse gibt es dieses nette Video!

Und dann möchte ich euch natürlich nicht das coolste Video überhaupt vorstellen ;) Unser Video von unserer 10 Jahres Feier!

Reitzüberflutung durch Banner

Ich habe mal gehört, dass jemand verrückt wurde, weil ein Computerspiel soooo schnelle Bildwechsel hatte, dass derjenige eine Reitzüberflutung bekommen hat. Ob die Geschichte stimmt, weiß ich nicht. Aber nachdem ich versucht habe einen interessanten Artikel auf der W&V Website zu lesen und ein beschissener nervender auffälliger Banner im unteren Blickfeld so rumgeblinkt hat … flippe ICH hier gleich selbst aus!

Das ist mir schon häufiger passiert. Dass ein Banner auffällig ist, ist ja sicherlich gut. Dass er aber so das Blickfeld stört, dass ich das Browserfenster händisch verkleiner, damit ich in Ruhe drei Zeilen lesen kann, ist sicherlich nicht Sinn der Sache! Da sollten sich die Macher mal überlegen, ob “nervtötend” die richtige Botschaft ist!

Und im Übrigen gibt es ja auch durchaus auffällige und schöne Banner. Unter online-adpool.de kann man sich einige anschauen.

Der interessante Artikel handelt übrigens von 14 Agentur-Claims, die bewertet wurden und Jung von Matt hat absolut verdient mit folgendem Claim gewonnen: Ideen, die Tore öffnen. Nicht nur dran klopfen.