ADC Young Master Seminar

Es ist 1:30 Uhr, Dani und ich stehen am Mainzer Hbf und stellen fest das der ICE 15 Minuten verspätung hat. Kein Wunder, es ist schließlich Freitag, der 13te!

Auf dem Weg nach München, mit einem Zwischenstop von über einer Stunde im Ghetto von Karlsruhe, kommen wir endlich gegen 8:30 Uhr an. Trotz totaler Übermüdung finden wir das Hotel und sogar das ADC Seminar recht schnell. Außerdem hat es sich gelohnt nachts loszufahren, denn Vortort waren wir fast die ersten und konnten uns so über das Frühstücksbuffet her machen.

Das Seminar fand übrigens in der U5 Akademie statt, eine der besten Privatschule in Deutschland für Grafik-Design.

Gegen 11 Uhr ging das Seminar dann endlich los…
Max Condula (Präsident der U5 Akademie) hielt eine kurze Ansprache und erzählte uns einwenig über die u5. Seminarleiter Johannes Erler fasste die kommenden Themen nochmal kurz Zusammen und schon kam der erste Referent Claus Koch!

Vorträge von Freitag:

Claus Koch, Architektur. Die heimliche Geliebte der Corporate Identity
Carsten Buck, Design as advocate for social change
Ralf Nolting und Emir Haveric, Fotobriefing
Katrin Oeding, Innoatives Design

Von den vier Vorträgen, die alle sehr Interessant waren, fand ich den letzten wohl am spannendsten. Hier erzählte uns Katrin Oeding anhand von Beispielen, wie man aus langweiligen Produkten etwas neues und stylisches machen kann. Auf der Webseite (www.korefe.de) findet man auch ein paar genannte Ideen und deren Umsetzung. Sehr schön! :)

Vorträge von Samstag:

Johannes Erler, Jetzt erst recht: Corporate Design
Christian Schmachtenberg und Andreas Schimmelpfennig, Fuck Design - es ist erstmal egal wie es aussieht
Christian Schmachtenberg und Andreas Schimmelpfennig, Praxis Workshop

Auch hier waren alle zwei Vorträge toll! Der Praxisteil hat aber am meisten Spass gemacht… in Gruppen aufgeteilt mussten wir uns ein Phänomen ausdenken und dieses visualisieren! Dazu wurde uns viel Bastelmaterial zur Verfügung gestellt und wir konnten uns eine knappe Stunde austoben und unsere Idee umsetzen. Dani war in einer Gruppe in der das Phänomen “Warum Socken eigentlich immer in der Waschmaschine verschwinden” inszeniert wurde. Hierfür haben Sie eine Waschmaschine gebastelt deren Innenleben aus sockenfressenden Monstern bestand.
Meine Gruppe wollte das Phänomen “Leben” umsetzen. Dazu haben wir eine Stopmotion gemacht, die so aussah das ein kleiner Stein (aus Knete) von einem Blitz getroffen wird und langsam zum Leben erweckt.

Ingesamt haben die zwei Tage Seminar sehr viel Spaß gemacht! Man hat sehr viel Interessantes erfahren und auch viel dazu gelernt. Das war sicher nicht das letzte ADC-Seminar! :)

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