Archiv für Oktober, 2009

Was macht eigentlich……… ein E-Commerce-Berater?“ Ein Interview mit Daniel Nitz

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Daniel, erzähl uns kurz, wie du zu netz98 gekommen bist?
“Ich habe damals als Entwickler bei netz98 angefangen und hatte schon bei meinem vorherigen Arbeitgeber viel mit E-Commerce zu tun. Da wir damals eine leistungsstarke E-Commerce Plattform suchten und ich ein Grundwissen mitbrachte, entwickelte sich schnell auch das Anforderungsprofil eines E-Commerce Beraters bei netz98. Der technische Hintergrund ist für mich essentiell, um diese Stelle voll auszufüllen.”

Was muss man mitbringen, um „E-Commerce-Berater“ werden zu können?
“Nun zunächst sollte man auf jeden Fall eine hohe Affinität zu den Themen Internet und E-Commerce mitbringen. Ganz konkret heißt das, dass man die aktuellen Trends der Online-Branche genauestens beobachten muss und immer am Puls der Zeit sein muss. Ich lese täglich die einschlägigen Trend-Blogs zum Thema und tätige selbst Testkäufe in Online-Shops, um mir Inspiration zu holen, aber auch um herauszufinden, wo noch Defizite bzw. Verbesserungspotenzial liegen könnte.
Dass ich vor meiner Tätigkeit als E-Commerce-Berater zu dem netz98-Entwickler-Team gehörte und selbst Online-Shops und diverse andere Projekte technisch umgesetzt habe, kommt mir bei meinen jetzigen Aufgaben zugute. Es ist wichtig, das nötige technische Know-How zu besitzen, um eigene Ideen umsetzen zu können und generell zu eruieren, was im E-Commerce technisch machbar ist und was nicht. Darüber hinaus ist es notwendig, dass man ein Verständnis für kaufmännische Aspekte und Abläufe mitbringt, da man die Effizienz von Projekten beurteilen und detaillierte Marktumfeldanalysen erstellen muss. Das Aufgabengebiet ist also ganz schön vielfältig und es ist generell wichtig, sich für viele unterschiedliche Themenkomplexe zu interessieren.” Weiterlesen von ‘Was macht eigentlich……… ein E-Commerce-Berater?“ Ein Interview mit Daniel Nitz’

König Kunde oder leere Versprechungen? Mass Customization im Selbstversuch

Der Massenfertigung kundenindividuell konfigurierter Produkte wird eine große Zukunft vorausgesagt, denn Mass-Customization verbindet die Vorteile der Massenproduktion mit denen der Einzelfertigung. Viele Marketingfachleute, Unternehmensberater und auch wir von netz98 sehen in dem im Fachjargon als Mass Customization bezeichneten Trend eine wichtige Wettbewerbsstrategie der Zukunft – gerade für Hersteller von Mode- und Lifestyle-Produkten. Die Integration der Kunden in die Produktentwicklung ist die logische Weiterentwicklung der Kundenorientierung, denn wer weiß besser was ihm gefällt und was seine Bedürfnisse befriedigt, als der Kunde selbst? Auch für die Hersteller eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten, denn musste bisher viel Marketingbudget dafür verwendet werden, den potenziellen Käufer von den Vorteilen des Produktes zu überzeugen, so hat dieser bei Mass Customization das Produkt bereits auf seine eigenen Bedürfnisse angepasst und der Hersteller muss es „nur noch“ wie gewünscht produzieren und ausliefern.

Nike Air im netz98-Branding

Nike Air im netz98-Branding

Nike Air im netz98-Branding

Einige Anbieter wie Nike haben den Weg bereits seit längerem eingeschlagen und richten - ermutigt durch erste Erfolge – ihre Konzernstrategie entsprechend konsequent aus. Die ersten vorsichtigen Versuche erfolgten bereits im Jahre 1999 und mittlerweile gilt der NikeiD-Store als ausgereifter Vorzeige-Shop zum Thema Mass Customization.

Was liegt also näher, als anhand eines Selbsversuchs die Versprechnungen und Vorschusslorbeeren zu überprüfen und den Praxistest mittels einer Quasi-Einzelanfertigung-Bestellung zu wagen. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen:

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