Archiv für Mai, 2010

Die duftende Microsite

Bisherige Versuche, die Welt der Düfte in die Multimediawelt zu integrieren, sind zumeist kläglich gescheitert. Physikalisch gesehen haben wir das mit der neuen Markenwebsite www.noblesse-homeparfum.de auch nicht geschafft. Aber dennoch erweckt die Website mit Ihrer eleganten und exklusiven Tonalität alle Sinne, die man über dieses Medium erreichen kann und mit ein wenig Fantasie auch den Geruchssinn :-).
NOBLESSE ist die neue Luxusmarke der Erdal Rex GmbH, unter der „exklusive Raumerfrischer” angeboten werden. Bei den ersten Produkten, die auf den Markt gekommen sind, handelt es sich um die Duftperlen „Arôme de Spa” und „Arôme Élégance”. Anders als gewöhnliche Raumerfrischer, duften diese Perlen tatsächlich nach Parfum. Verpackt in einem edlen Glas, können sie außerdem so manche Wohnzimmerkommode schmücken:

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Die Aufgabe von netz98 war es, für diese noble Marke eine entsprechende Website zu entwickeln, in der das Interesse an der Marke und den Produkten geweckt wird. Zudem bietet die Seite Informationen zur Philosophie und den einzelnen Produkten. Die Tonalität der Marke wird durch das Zusammenspiel von elegantem Design und dezenten, harmonischen Animationen vermittelt. Die Duftperlen rollen um ihr Glas und bilden gleichzeitig die Navigation, die den Benutzer auf die Produktinformationen und eine Bildergalerie führen. Eine sanft rhythmische Hintergrundmusik belebt die Website zusätzlich und sorgt für das Wohlfühlambiente.

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Umgesetzt wurde die Website auf Basis von Flash (in ActionScript 3) und ist momentan in Deutsch und Englisch zu erreichen. Die Inhalte, also alle Texte und Bilder sind über ein Content-Management-System pflegbar, was unter anderem die Mehrsprachigkeit leicht ermöglicht. Einige Elemente wurden außerdem mit Hilfe der Animationssoftware Adobe After Effects erstellt, in Flash integriert und dort weiter bearbeitet. So ist beispielsweise der Duft, der sich um das Duftperlenglas windet und die Dreidimensionalität und Glasoptik der animierten Perlen entstanden.

Wer doch Lust hat, reale multimediale Duftwelt zu erleben, für den habe ich da einen Tipp: Die Duftperlen sind ganz exklusiv im Froschladen zu erwerben und können auch sehr geschmackvoll am Arbeitsplatz neben dem Rechner platziert werden. (Ich hoffe man verzeiht mir die unterschwellige Schleichwerbung :-) )

iPhone App zur Mainzer Museumsnacht

Am 29. Mai 2010 öffnet sie wieder ihre Pforten: Die Mainzer Museumsnacht.
Wer sein Lieblingsmuseum und dessen Exponate mal in einem ganz anderen Licht sehen möchte, der ist hier genau richtig: Bis spät in die Nacht können Besucher mehr als 40 Museen, Galerien und Institutionen durchstöbern und dabei ein spannendes Programm, bestehend aus Literatur, Theater, Tanz und kulinarischen Leckereien, genießen.

Um dieses kulturelle Event in besonderem Maße zu unterstützen, haben wir im Rahmen eines Kultursponsorings eine iPhone Applikation zur Museumsnacht entwickelt. netz98 engagiert sich bereits ehrenamtlich für einige regionale Projekte, so z.B. für die „Frische Kinderkunst” auf dem Mainzer Layenhof und für eine Jugend-Fußballmannschaft aus der Region. Die Museumsnacht haben wir schon seit einigen Jahren verfolgt und viele Mitarbeiter haben bereits aktiv und mit Begeisterung selbst am Event teilgenommen. Also lag die Idee, das Event durch eine eigens entwickelte Anwendung zu unterstützen, nahe.

Das Spannende an diesem Projekt war nicht nur die Entwicklung der iPhone App an sich, sondern auch die Verknüpfung eines regionalen, kulturellen Events, das jedes Jahr eine sehr heterogene Zielgruppe anzieht, mit einer technischen Innovation wie einer Applikation. Und das Ergebnis beweist, dass sich beides wunderbar miteinander verbinden lässt:

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Ist die App auf dem iPhone installiert, können die Besucher, während sie an der Museumsnacht teilnehmen, sämtliche Informationen zur Veranstaltung und zum Programmablauf abrufen. Darüber hinaus gibt es eine Liste mit Informationen zu allen teilnehmenden Museen, die in unterschiedliche Kategorien eingeteilt sind. So haben die Besucher die Möglichkeit, sich, je nach Interesse, „ihr” Museum auszuwählen, weitere Informationen darüber zu erhalten und sich die Lage auf dem Stadtplan anzusehen, um den Weg dorthin besser finden zu können.

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Neben den allgemeinen Infos zum Museum, wie Adresse und Öffnungszeiten, können die individuellen Programmpunkte im Rahmen der Museumsnacht abgerufen werden. Zusätzlich werden auch die kulinarischen Highlights der jeweiligen Location angezeigt. Wünscht der Nutzer dann noch weitere Informationen, kann er den Link zum Museum, die in die Applikation integriert ist, anklicken und gelangt direkt zum Webauftritt.

Ein besonderer Mehrwert wird den Besuchern durch die Funktion geboten, sich eine eigene Museumstour zusammenstellen zu können.
Zwar sind auch bereits vorgeschlagene Touren, so z.B. die “Junge-Kunst-Tour” oder die “Altstadt-Tour”, wählbar, jedoch besitzt der Nutzer die Freiheit, analog zu den Programmpunkten und Highlights der Museumsnacht, einen eigenen Rundgang zusammenzustellen. Neben seinem eigenen Standort kann der Nutzer sich die Punkte seiner Tour auf dem Stadtplan anzeigen lassen. So weiß er, wohin es als nächstes geht bzw. welche Museen sich in seiner Nähe befinden.

Auf diese Weise hat der Besucher alle Informationen, die er zur Museumsnacht benötigt, in komprimierter Form auf seinem iPhone und kann sie sich auf einfache und schnelle Weise an Ort und Stelle anzeigen lassen.

Hier können sich die Besucher der Museumsnacht die Applikation kostenlos auf ihr iPhone herunterladen.

Wir freuen uns schon jetzt auf eine spannende und erlebnisreiche Museumsnacht mit vielen Highlights und natürlich auch auf die Abschlussparties im Schick & Schön und im 7°!

„netz98 on ice“

Wir netz98er weisen quasi von Hause aus eine starke Affinität zu Fußball auf, zumindest die männlichen netz98er, was sich an der Panini-Bildchen-Sammelwut, die derzeit im Büro um sich greift, wunderbar dokumentieren lässt. (Dieses Thema wäre auf jeden Fall einen eigenen Blogbeitrag wert.)
Dass wir aber auch anderen Sportarten grundsätzlich sehr offen gegenüber stehen, konnten wir letzten Samstag bei unserem Besuch der Eishockey Weltmeisterschaft in der Kölner Lanxess Arena unter Beweis stellen.
Unser Kunde Škoda Auto Deutschland, der die Eishockey Weltmeisterschaft sponsort und dem wir an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich danken möchten, war so freundlich, uns VIP Karten für das Eishockey Spiel USA – Kasachstan zur Verfügung zu stellen.

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So reiste eine Delegation von netz98ern mit einem teilweise doch recht lückenhaften Wissen über Eishockey, nach Köln an, um in der Škoda VIP Lounge einen richtig schönen Samstagnachmittag zu verbringen.
Gleich nach der Ankunft wurden wir von Škoda mit ganz persönlichen Trikots überrascht, die wir dann auch während des kompletten Spiels anbehielten – schließlich muss man ja auch angemessen gekleidet sein, wenn man die Spieler auf dem Eishockey Feld anfeuert.

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Ausgestattet mit diversen Fan-Accessoires, wie überdimensionalen grünen Händen, Fähnchen und Fan-Hüten, kamen wir in den Genuss eines spannenden Spiels, was uns so manches Mal ins Staunen versetzte. Am Ende war uns eines klar: Auf einem Eishockey-Feld geht es nicht zimperlich zu!

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Ein weiteres Highlight, zumindest für die Mädels unter uns, war sicherlich das Maskottchen der WM „Urmel aus dem Eis“, was hier nicht unerwähnt bleiben soll. So befanden sich auf der ein oder anderen Kamera am Ende des Tages dann mehr Bilder von Urmel, als von den Eishockey Spielern.
Am Ende des Spiels, das dann 10:0 für die USA entschieden wurde, durften wir uns sogar auf der Skoda Fanwand mit unseren Unterschriften verewigen.


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Fazit: Es war ein absolut gelunger Nachmittag (na ja, für Kasachstan nicht unbedingt ;-)) und nochmals vielen Dank an Škoda für das tolle Spiel, die Trikots und die super Verpflegung in der VIP Lounge. Jetzt drücken wir unserer Eishockey WM-Mannschaft noch ein bisschen fester die Daumen!

 

Social Media Revolution II

Dass Social Media in aller Munde ist und wirklich bedeutende User- und Zugriffszahlen aufweist, ist natürlich keine Neuigkeit. Hier wurde aber ein Video erstellt, was diese Daten in schönster Form darstellt - anschauen lohnt sich!

Das Video wurde in Version I vor ca. 9 Monaten erstellt. Ganz frisch gibt es hierzu jetzt ein Update.

Social Media Revolution 2 (Refresh) from Erik Qualman on Vimeo.

Shop of the week #4: myfab.com

Jeder, der schon einmal umgezogen ist oder kurz vor einem Umzug steht, wird folgendes Dilemma kennen:

Mit der neuen Wohnung soll alles anders werden - jetzt wird endlich abgerechnet mit dem Studenten-Style und es ist Zeit, unseren langjährigen, treuen, jedoch etwas in die Jahre gekommenen, Begleitern „Billy”, „Klippan” & Co. Adieu zu sagen und in die ewigen Jagdgründe zu verabschieden. Mit den neuen Räumen soll ein frischer Wind einziehen und wir möchten nicht länger vom „Ektorp” sprechen, wenn wir unser Sofa meinen oder unsere Bücher in ein „Expedit”, anstatt in ein Regal stellen.

Also begeben wir uns auf die Suche nach einem neuen Einrichtungskonzept, wälzen „Schöner Wohnen”-Magazine, sehen uns sogar Tine Wittler im Fernsehen an und durchstreifen, auf der Suche nach mehr Individualität und dem gewissen „Etwas”, unzählige Möbelhäuser (von Baumärkten ganz zu schweigen), um dann, völlig desillusioniert ob der hohen Preise oder des einfallslosen Designs ……… doch wieder bei Ikea zu landen.
Hatten wir zuvor noch mit stolz geschwellter Brust die neue Wohnung zur Ikea-freien Zone erklärt, so fragen wir uns spätestens auf dem Parkplatz, wo wir das altbekannte „Tetris” mit den Möbelpaketen und dem Kofferraum unseres Golfs spielen, ob es denn wirklich keine anderen Alternativen gegeben hätte.

Doch, hätte es.

Auf Myfab findet man Möbel mit individuellem Design, die jedoch nicht teuer sind, sondern zu Fabrikpreisen angeboten werden. Das funktioniert folgendermaßen:

Das Konzept
Auf Myfab wird das Produktsortiment nicht von oben diktiert, sondern demokratisiert: Im Rahmen einer Online-Abstimmung entscheiden Kunden darüber, welche Möbelkollektionen zukünftig auf Myfab angeboten werden sollen. Möbelstücke aus diesen ausgewählten Kollektionen können dann im Rahmen einwöchiger Verkaufsaktionen bestellt werden. Diese Bestellungen werden direkt an den Hersteller weitergegeben, der mit der On-demand-Produktion beginnt. Auf diese Weise wird die konventionelle Wertschöpfungskette aufgebrochen, indem keine Umwege über Zwischenhändler erfolgen. So kann man auf der einen Seite eine Überproduktion verhindern, die dann zu Lagerkosten führt, aber auch die Aufpreise der Zwischenhändler umgehen. Aufgrund der Tatsache, dass der Verkauf der Möbel ausschließlich via Online Shop erfolgt, werden hohe Ladenmieten gespart. All diese Faktoren führen zu einer Kostenreduktion von bis zu 70%, wovon dann der Käufer durch deutlich reduzierte Preise profitieren kann. Einziger Nachteil: Da sich viele Produktionsstätten im Ausland befinden, betragen die Lieferzeiten zwischen 2 und 3 Monaten,  - Myfab ist also nichts für Ungeduldige.

Der Shop
Das Design des Shops ist gekennzeichnet durch eine sehr klare Struktur und Schlichtheit. Im Vordergrund stehen die Produkte. Verschiedene Kollektionen werden innerhalb eines rotierenden Teasers im oberen Drittel der Startseite dargestellt.

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Neben der Aufteilung der Möbelstücke in verschiedene Kategorien, besteht die Möglichkeit, direkt nach bestimmten Designern, Künstlern oder Kollektionen zu suchen.
Innerhalb der Produktkategorien kann nach Kriterien wie „Preis” und „Farbe” gefiltert werden. Auf der Produktübersichtsseite findet man zusätzlich ein kleines Countdown-Icon, das anzeigt, wie lange die Verkaufsaktion noch dauert. Weiterlesen von ‘Shop of the week #4: myfab.com’

Was macht eigentlich ein…… Account Manager?

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…ein Interview mit Thomas Wienpahl.

Thomas, du bist Senior Account Manager bei netz98 – aber studiert hast du etwas völlig anderes. Wie kam es dazu?
Während der Schulzeit gab es für mich immer zwei Interessensgebiete: Biologie/Medizin und Marketing/Werbung. Studiert habe ich dann Biologie und parallel als Kinderkrankenpfleger gearbeitet.

Und wie kam es dann zu dem Wechsel deines Fachgebiets?
Da es für Biologen fast keine Möglichkeiten gab außer dem Beruf des Pharmareferenten, bin ich direkt in den Bereich Marketing/Sales in einem IT-Unternehmen für Netzwerktechnik gewechselt. Dort habe ich dann alles von der Pike auf gelernt und schon sehr früh Berührung mit den digitalen Medien gehabt.

Wie bist du schließlich Account Manager geworden?
In diesen Jahren gab es im Bereich Multimedia noch nicht so differenzierte Berufe, so dass man meist alles in einem gewesen ist: Konzeptioner, Projektmanager und Account Manager. Hier kristallisierte sich dann heraus, dass es mir am meisten Spaß macht, Kunden weiterzuentwickeln, sie zu beraten und in ihren Zielen zu unterstützen. Der Beruf ist sehr facettenreich, gerade in unserer Branche.

Und wie bist du dann hier gelandet?
Zu netz98 bin ich schließlich auf Empfehlung gekommen. Ein ehemaliger Kollege weckte meine Erinnerung an netz98. Ich hab mich dann über die Agentur weiter informiert… na, und nun führe ich mit dir dieses Interview ;)

Wie sieht deine tägliche Arbeit als Account Manager hier aus?
Ich glaube, was in den Lehrbüchern steht, hilft einem nicht immer weiter: Ich muss sehr flexibel sein, mich immer wieder in die entsprechenden Branchen der Kunden einarbeiten, sehr viel recherchieren und mich weiterbilden. Ich habe hier sehr intensiven Kontakt zum Kunden, der mich auch immer wieder vor neue Herausforderungen stellt, da muss ich mich jeden Tag auf neue Begebenheiten einstellen.

Was magst du an deinem Job am meisten?
Es wird mir nie langweilig, da es selten Routine gibt. Und wenn ein Kunde überzeugt ist von einem Projekt und einen Rat annimmt, freut es mich natürlich besonders.

Und was sind die größten Herausforderungen?
Ich schreibe nicht gerne Angebote. *lach*

Was sollte jemand mitbringen, der Account Manager werden will?
In meinen Augen reichen wenige Dinge: Er sollte natürlich offen sein für alles Neue, über den Tellerrand hinausschauen, den Umgang mit Menschen mögen und sich auf Menschen einstellen können. Er braucht eine gewisse Begabung, zu überzeugen, zu präsentieren und zum Abschluss zu kommen. Natürlich sollte er auch ein Gefühl haben für Zahlen und unternehmerisch denken können.

Jungen angehenden Account Managern empfehle ich, einfach mal zuzuhören und einen Rat anzunehmen und dies während des gesamten Berufslebens beizubehalten.