Autoren-Archiv für Juliane

Meine Diplomarbeit bei netz98 [The Plain Truth]

Es ist jetzt etwa ungefähr ein Jahr her, dass ich angefangen habe meine Diplomarbeit bei netz98 zu schreiben. Ja, ich bin noch da. Nein, ich gehöre nicht zur langsamen Sorte. Ich habe natürlich mein Diplom mittlerweile in der Tasche, ne ziemlich gute Note abgegriffen und bin bei netz98 geblieben – als Illustratorin, Flash-Designerin und Informationsarchitektin (Eierlegende Wollmilchsau war den Chefs als Jobbezeichnung zu allgemein).

Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich sagen: ICH HAB’S ÜBERLEBT. Das war wirklich ein hart erkämpfter Abschluss. Nicht nur, weil ich auf die wahnwitzige Idee gekommen bin, zwei Tage die Woche in der Agentur Tagesgeschäft zu machen und den restlichen Teil der Woche Diplomarbeit zu schreiben. Da konnte man mit einem Brückentag mit „Motivations-Shopping“ schon irgendwie halbwegs wieder den Einstieg ins Thema (der Diplomarbeit) finden.

Das größte Problem aber war ein ganz anderes: Dass ich doch tatsächlich geglaubt habe, mich innerhalb von drei Monaten ganz easy in das Feld der Neurowissenschaft einzuarbeiten. Als ich nach etwa einem Monat dann morgens mit Schweiß auf der Stirn und dem Wort „dorsolateraler präfrontaler Kortex“ auf den Lippen aufgewacht bin, wusste ich: Ich hab das irgendwie doch leicht unterschätzt. Naja, zumindest hatte ich einen Heidenspaß daran, das Gehirn und seine zugehörigen Teile und Bereiche farbig schön zu illustrieren. Man muss sich halt auch in solch einer Stress-Situation seine kleinen Freuden suchen.

Im Endeffekt hat ja alles mehr oder minder gut geklappt, auch wenn ich den letzten Monat eigentlich nur mit Baldrian-Tee und Gute-Nacht-Geschichten meiner Mitbewohnerin zum Abflachen der Panik-Anfälle überstehen konnte. Aber die Mühe hat sich gelohnt, und letzen Endes auch der teilweise leicht abormale Ehrgeiz, der mir manch schlaflose Nacht beschert hat. So, und nun noch die Moral von der Geschicht: Nimm dir Zeit, sonst wird das nischt!

Meine Diplomarbeit bei netz98 [The Official Version]

Wie schon Raphael vor mir, möchte auch ich heute mal ein paar Infos über meine Diplomarbeit bei netz98 preisgeben. Zunächst einmal: Ich bin schon fertig. Vor etwa einem Dreiviertel-Jahr habe ich meinen Abschluss als Dipl.-Medienwirtin (FH) an der FH O/O/W gemacht – in Zusammenarbeit mit netz98. Im Gegensatz zu den meisten Diplomanden hier (die, mal etwas vereinfacht gesagt, etwas programmieren und dann darüber schreiben) habe ich ein theoretisches Thema gewählt. Mit diesem habe ich mich initiativ bei netz98 beworben, und obwohl „Cue-Management im Web“ wahrscheinlich nicht auf Anhieb ein Lämpchen im Kopf hat aufleuchten lassen, konnte ich nach drei Monaten Praktikum dann direkt mit dem Schreiben meiner Diplomarbeit beginnen. Während der Schreibphase habe ich zwei Tage die Woche in der Agentur gearbeitet, den Rest der Woche musste ich mich in den Büchern vergraben.

(Dazu ein Tipp: Die Mainzer Uni bietet nicht-einheimischen Studenten die Möglichkeit, sowohl die Bibliothek als auch die Rechner mit einem Gast-Account zu nutzen. Kann äußerst hilfreich sein… :) )

So, und darum ging es in meiner Diplomarbeit „Cue-Management im Web. Die Vermittlung unterbewusster Botschaften zur Beeinflussung des Kunden bei der Markenkommunikation im Internet“:

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