Google hat ein eigenes Wissenslexikon. Ja, genau. Neben Emails, News, Videos und Karten/Routenplanern mischt der Internetriese nun auch noch im Online-Enzyklopädie-Geschäft mit. „Von einem ‚Angriff auf Wikipedia’ haben viele geschrieben. Von einer kommerziellen Konkurrenz zum Riesenlexikon der Web-2.0-Welt. Von einem potentiellen Killer für das unabhängige Angebot“, schreibt der Spiegel dazu. Doch die anfängliche Panikmache der Medien ist verflogen.
Spätestens seit dem Release der Public Beta in der vergangenen Woche dürfte klar sein, das Knol (von »Knowledge«) wohl kaum eine große Konkurrenzgefahr für Wikipedia, der Ur-Mutter der Online-Lexika sein dürfte. Nicht, weil Knol in so kurzer Zeit unmöglich an die Wissensdichte einer Wikipedia herankommen kann (mit 2,3 Millionen Artikeln in der englischen Ausgabe). Nein. Sondern weil Knol eigentlich etwas anderes ist als Wikipedia: Bei Knol stehen nämlich die Autoren im Vordergrund, nicht die Artikel. Was das bedeuten soll? Dass bei Knol Artikel wie „Toilet clogs“ (Verstopfte Toiletten) oder „Buttermilk Pancakes“ mit ausführlicher Rezeptbeschreibung für original amerikanische Pancakes zu finden sind.

Ähnlich wie auf einem großen gemeinschaftlichen Blog sind jegliche subjektive Äußerungen erlaubt bzw. erwünscht, Streits um den Wahrheitsgehalt von Aussagen wie bei Wikipedia gibt es nicht. Entstehen dennoch Diskussionen um ein bestimmtes Thema, so kann jeder User einfach seinen eigenen Knol (also Artikel) auch zum gleichen Thema schreiben. Wem der Leser am Ende glaubt, ist allein ihm überlassen. Klingt wie ein Paradies für Hobby-Schreiber, bei dem man seinen kreativen Ergüssen freien Lauf lassen kann. Und das ohne sich am Ende mit anderen Usern in Korrekturkriegen verausgaben zu müssen. Schon ein wenig beeindruckend, wie Google in einer Internetwelt, in der es schon fast alles zu geben scheint, immer wieder einen Platz für sich findet.








eigens für die „Barbie Girls“-Welt angebotenes USB-Terminal, was gleichzeitig als MP3-Player mit 512MB Speicherplatz fungiert (siehe Bild rechts, Quelle: amazon.de). Dieser dient quasi als Schlüssel für weitere Funktionen innerhalb der virtuellen Community, und es ist nicht überraschend, dass natürlich nur die schönsten, ausgefallensten und süßesten Accesoires und Features mit diesem Player zugänglich sind. Genau aus diesem Grund wird dieses Jahr auch auf tausenden, in wackeligen Schreibschriftbuchstaben verfassten Weihnachtswunschzetteln dieser Spielstick ganz oben stehen, und mit Sicherheit werden zahlreiche erweichte Elternherzen schließlich auch die horrenden 99,99 Euro für die Wunscherfüllung ihrer kleinen Sprösslinge ausgeben (zum Vergleich: ein MP3-Player mit gleichem Speicherplatz wie der von Barbie kostet im Schnitt etwa um die 30 Euro). Bei der beobachteten Testperson steht er zumindest neben dem Laptop und dem x-ten Nintendo-Spiel an dritter Stelle des Wunschzettels.
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