Autoren-Archiv für Jennifer

Social Gaming vs. Real-life-Farmville

Fast jeder kennt sie, doch kaum einer gibt zu, sie zu spielen: Facebook Social Games wie Happy Farm oder Farmville. Auch ich habe bisweilen einige Zeit damit verbracht, virtuelles Gemüse zu ernten, kleine Würmchen zu bekämpfen und Karotten oder Tomaten aus dem Nachbargarten zu stehlen. Kaum einer konnte sich dem Trend, die eigene Obst- oder Gemüseplantage oder den virtuellen Bauernhof zu erstellen, verschließen.
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Social Gaming ist nach wie vor ein wichtiges Zugpferd auf Facebook - insgesamt 83 Millionen Facebook-Nutzer erschaffen sich eigene Welten auf Farmville. In Deutschland spielt jeder dritte Facebook-User Social Games von Anbietern wie Playfish oder Zynga. (Quelle: Social Gaming Monitor 2010) Ein wichtiger Erfolgsfaktor dieser Spiele ist sicherlich der immense Suchtfaktor, aber auch das Bestreben, die schönste Farm, das größte Imperium oder das hübscheste Aquarium zu besitzen und sich damit gegen seine Facebook-Mitstreiter durchzusetzen. Doch was an Social Games ist eigentlich „social”? Es geht ja zumindest nicht darum, gemeinsam ein Ziel zu erreichen, sondern um das Bestreben des Einzelnen, der oder die Beste zu sein. Auch die Statusmeldungen über diverse Bauernhoftiere, die sich irgendwo „verlaufen” haben oder Hilferufe von Facebook-„Freunden”, die „ganz dringend noch eine Heugabel oder Ähnliches für ihre Farm benötigen” sind weder kreativ noch fördern sie Gemeinschaftsgefühl - sie arten vielmehr in Spam aus.

Zwar sind die beliebten Spielchen, die sich durchaus zum kurzweiligen Zeitvertreib in Pausen, Wartezimmern, langwierigen Vorlesungen oder Zügen eignen, in ihren Grundfunktionalitäten nach wie vor kostenlos, jedoch betreiben die Spielehersteller deren fortschreitende Monetarisierung. Diejenigen, denen es zu lange dauert, bis die Gemüseplantage wächst und gedeiht, können virtuelle Güter via „Item Selling” käuflich erwerben - und werden dabei kräftig zur Kasse gebeten. Nach einer Berechnung von Mücke, Sturm & Company werden dieses Jahr ca. 680 Millionen Euro alleine durch Social Games auf Facebook erwirtschaftet. Ein wichtiger Trend also, der zeigt, dass Social bzw. Casual Games durchaus ihre Daseinsberechtigung besitzen - ob aus gesellschaftlicher, oder allein aus wirtschaftlicher Sicht, das sei jetzt mal dahingestellt und muss von jedem für sich selbst beurteilt werden.

Es gibt allerdings auch Trends, die durchaus in die gleiche Kerbe schlagen, hierbei jedoch all denjenigen, die es leid sind, ausschließlich virtuelle Ländereien zu bewirtschaften, eine echte Alternative bieten. Auf www.meine-ernte.de können sich Hobby-Gärtner ihren eigenen Bio-Gemüsegarten in ihrer Nähe mieten, diesen selber pflegen, das Gemüse ernten und immer wieder nachsäen.

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Der Gemüsegarten, der sich vorzugsweise in Stadtnähe befindet, wird mit über 20 verschiedenen Gemüsesorten bepflanzt, sodass man sich eine komplette Saison lang mit eigens angebautem Bio-Gemüse und Kräutern versorgen kann. Betreut wird man hierbei von einem echten Landwirt aus Fleisch und Blut, der in einer Gärtner-Sprechstunde allen Fragen Rede und Antwort steht. Zugegeben musste ich anfangs schmunzeln, via Newsletter darüber informiert zu werden, dass die Radieschen auf dem Feld nun reif seien und man sich vor dem Kartoffelkäfer hüten solle, aber dieser Service bietet besonders all jenen wie mir, die sich zuvor noch nicht so gut mit den Raffinessen des Gemüseanbaus auskannten, viele Vorteile. So erhält man in einem Meine-Ernte- Forum wichtige Tipps und Tricks, so z.B. auch Rezeptideen, und kann sich mit seinen Nachbarn austauschen.

Und irgendwie ist man dann auch ganz schön stolz, wenn man das erste Mal seinen „eigenen” Salat erntet oder die Tomaten beim Wachsen beobachten kann - auch wenn bisweilen das Unkraut auf meinem Feld wütet und ich neidvoll auf die liebevoll (in Herzform!) angelegten Kräutergärten meiner Nachbarn blicke und mich, ob meines kreativen Durcheinanders, ein bisschen schäme.

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Stichwort Nachbarn: Bei der Arbeit auf dem Feld trifft man viele nette Gleichgesinnte, darunter einige Familien mit Kindern, die einem gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen - hier gibt es also nicht nur „echtes” Gemüse, sondern auch „echte” Menschen! :-)

Zugegebenermaßen ist das Konzept zwar nicht mit der Grundidee des Social Gamings vergleichbar, regt aber vielleicht auch ein bisschen zum Nachdenken an. Warum nicht all die Zeit, die man sonst in virtuellen Gemüseanbau oder in die Konstruktion von Bauernhöfen investiert, mal ganz anders verbringen? Warum nicht mal die Gummistiefel anziehen und ein bisschen im Matsch wühlen?  Klar riskiert man somit auch mal aufgeschürfte Knie oder, im schlimmsten Fall, als “Öko” belächelt zu werden, aber spätestens dann, wenn man seine ersten, selbst gezüchteten Zucchini oder Kohlrabi in den Händen hält, weiß man, dass es sich gelohnt hat.

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Shop of the week #5: my-vale.com

Jeder kennt sie: Für den Einen sind sie Inbegriff trendiger Sommermode, die Anderen sehen in ihnen den Untergang des Abendlandes, zumindest in stilistischer Hinsicht, und würden sie am liebsten in Freibäder und an Strände verbannen. Die Rede ist von Flip Flops.

Dass Flip Flops jedoch nicht immer aus billigem Plastik, quietschbunt und zudem schlecht für die Haltung sein müssen, beweist ein junges Start-up aus Homberg/Efze.

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Markus Schott, Orthopädiemeister, Abkömmling eines Familienunternehmens für Orthopädie-Technik und begeisterter Australien-Urlauber, kam auf die Idee, die beliebte australische Schuhmode mit traditionellem Handwerk zu verbinden.

Auf www.my-vale.com können sich Flip-Flop-Anhänger ihr Lieblingsmodell aus einer Vielzahl von Designs auswählen. Neben Basis-Modellen findet man, auch exklusive Versionen, so z.B. mit Swarovski-Steinchen besetztes Leder.  Nachdem man sein favorisiertes Design gefunden und bestellt hat, erhält man eine Footprint-Box nach Hause geschickt. Diese Box ist mit einem formbaren Spezialschaum ausgelegt, in dem man seine Fußabdrücke nimmt. Durch eine Markierung kann man die für sich günstige Position des Zehenriemens bestimmen. Ist der Abdruck erstellt, kann man die Footprint-Box kostenlos an Vale zurücksenden, wo der Abdruck von einem 3-D-Scanner erfasst und eine virtuelle Schablone erstellt wird.
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Die Flip Flops werden dann, ganz individuell und in aufwändiger Handarbeit, auf den Fuß angepasst, sodass ein maßgeschneidertes Fußbett entsteht. Die Anfertigung gliedert sich in ca. 25 Arbeitsschritte und als Ergebnis erhält man personalisierte Sandalen, die nicht nur schick und hochwertig aussehen, sondern auch gut zu den Füßen und zur Wirbelsäule sind. Bis man sein Wunschmodell dann in den Händen hält, muss man sich allerdings ein klein wenig gedulden: Die Lieferzeit beträgt aufgrund der Maßanfertigung ca. 2 bis 4 Wochen. Auch der Preis ist mit dem üblichen Preis für Flip Flops nicht vergleichbar: Durchschnittlich kostet ein Paar “Vales” 120 EUR - ein Preis, der sich zwar im oberen Segment bewegt, aufgrund der vielen Arbeitsschritte und der hochwertigen Materialien definitiv angemessen erscheint.

Dass die Idee funktioniert, beweist der große Erfolg, den Vale bereits in den ersten beiden Geschäftsjahren zu verzeichnen hat. Insbesondere der Verkauf über den Online Shop läuft, trotz der vergleichsweise eher aufwändigeren Art der Fußvermessung, hervorragend : Bereits siebzig Prozent aller Produkte werden online verkauft und die Kunden stammen aus aller Welt: So trägt man bereits in Australien, Hongkong, Thailand und auf den Fidschi-Inseln maßgeschneiderte Flip Flops aus dem beschaulichen Homberg/Efze.

Fazit: Eine fantastische Idee und  die auch mich davon überzeugt hat, dass Flip-Flops nicht immer billig aussehen müssen und sogar für Männer salonfähig sein können. ;-)

iPhone App zur Mainzer Museumsnacht

Am 29. Mai 2010 öffnet sie wieder ihre Pforten: Die Mainzer Museumsnacht.
Wer sein Lieblingsmuseum und dessen Exponate mal in einem ganz anderen Licht sehen möchte, der ist hier genau richtig: Bis spät in die Nacht können Besucher mehr als 40 Museen, Galerien und Institutionen durchstöbern und dabei ein spannendes Programm, bestehend aus Literatur, Theater, Tanz und kulinarischen Leckereien, genießen.

Um dieses kulturelle Event in besonderem Maße zu unterstützen, haben wir im Rahmen eines Kultursponsorings eine iPhone Applikation zur Museumsnacht entwickelt. netz98 engagiert sich bereits ehrenamtlich für einige regionale Projekte, so z.B. für die „Frische Kinderkunst” auf dem Mainzer Layenhof und für eine Jugend-Fußballmannschaft aus der Region. Die Museumsnacht haben wir schon seit einigen Jahren verfolgt und viele Mitarbeiter haben bereits aktiv und mit Begeisterung selbst am Event teilgenommen. Also lag die Idee, das Event durch eine eigens entwickelte Anwendung zu unterstützen, nahe.

Das Spannende an diesem Projekt war nicht nur die Entwicklung der iPhone App an sich, sondern auch die Verknüpfung eines regionalen, kulturellen Events, das jedes Jahr eine sehr heterogene Zielgruppe anzieht, mit einer technischen Innovation wie einer Applikation. Und das Ergebnis beweist, dass sich beides wunderbar miteinander verbinden lässt:

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Ist die App auf dem iPhone installiert, können die Besucher, während sie an der Museumsnacht teilnehmen, sämtliche Informationen zur Veranstaltung und zum Programmablauf abrufen. Darüber hinaus gibt es eine Liste mit Informationen zu allen teilnehmenden Museen, die in unterschiedliche Kategorien eingeteilt sind. So haben die Besucher die Möglichkeit, sich, je nach Interesse, „ihr” Museum auszuwählen, weitere Informationen darüber zu erhalten und sich die Lage auf dem Stadtplan anzusehen, um den Weg dorthin besser finden zu können.

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Neben den allgemeinen Infos zum Museum, wie Adresse und Öffnungszeiten, können die individuellen Programmpunkte im Rahmen der Museumsnacht abgerufen werden. Zusätzlich werden auch die kulinarischen Highlights der jeweiligen Location angezeigt. Wünscht der Nutzer dann noch weitere Informationen, kann er den Link zum Museum, die in die Applikation integriert ist, anklicken und gelangt direkt zum Webauftritt.

Ein besonderer Mehrwert wird den Besuchern durch die Funktion geboten, sich eine eigene Museumstour zusammenstellen zu können.
Zwar sind auch bereits vorgeschlagene Touren, so z.B. die “Junge-Kunst-Tour” oder die “Altstadt-Tour”, wählbar, jedoch besitzt der Nutzer die Freiheit, analog zu den Programmpunkten und Highlights der Museumsnacht, einen eigenen Rundgang zusammenzustellen. Neben seinem eigenen Standort kann der Nutzer sich die Punkte seiner Tour auf dem Stadtplan anzeigen lassen. So weiß er, wohin es als nächstes geht bzw. welche Museen sich in seiner Nähe befinden.

Auf diese Weise hat der Besucher alle Informationen, die er zur Museumsnacht benötigt, in komprimierter Form auf seinem iPhone und kann sie sich auf einfache und schnelle Weise an Ort und Stelle anzeigen lassen.

Hier können sich die Besucher der Museumsnacht die Applikation kostenlos auf ihr iPhone herunterladen.

Wir freuen uns schon jetzt auf eine spannende und erlebnisreiche Museumsnacht mit vielen Highlights und natürlich auch auf die Abschlussparties im Schick & Schön und im 7°!

„netz98 on ice“

Wir netz98er weisen quasi von Hause aus eine starke Affinität zu Fußball auf, zumindest die männlichen netz98er, was sich an der Panini-Bildchen-Sammelwut, die derzeit im Büro um sich greift, wunderbar dokumentieren lässt. (Dieses Thema wäre auf jeden Fall einen eigenen Blogbeitrag wert.)
Dass wir aber auch anderen Sportarten grundsätzlich sehr offen gegenüber stehen, konnten wir letzten Samstag bei unserem Besuch der Eishockey Weltmeisterschaft in der Kölner Lanxess Arena unter Beweis stellen.
Unser Kunde Škoda Auto Deutschland, der die Eishockey Weltmeisterschaft sponsort und dem wir an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich danken möchten, war so freundlich, uns VIP Karten für das Eishockey Spiel USA – Kasachstan zur Verfügung zu stellen.

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So reiste eine Delegation von netz98ern mit einem teilweise doch recht lückenhaften Wissen über Eishockey, nach Köln an, um in der Škoda VIP Lounge einen richtig schönen Samstagnachmittag zu verbringen.
Gleich nach der Ankunft wurden wir von Škoda mit ganz persönlichen Trikots überrascht, die wir dann auch während des kompletten Spiels anbehielten – schließlich muss man ja auch angemessen gekleidet sein, wenn man die Spieler auf dem Eishockey Feld anfeuert.

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Ausgestattet mit diversen Fan-Accessoires, wie überdimensionalen grünen Händen, Fähnchen und Fan-Hüten, kamen wir in den Genuss eines spannenden Spiels, was uns so manches Mal ins Staunen versetzte. Am Ende war uns eines klar: Auf einem Eishockey-Feld geht es nicht zimperlich zu!

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Ein weiteres Highlight, zumindest für die Mädels unter uns, war sicherlich das Maskottchen der WM „Urmel aus dem Eis“, was hier nicht unerwähnt bleiben soll. So befanden sich auf der ein oder anderen Kamera am Ende des Tages dann mehr Bilder von Urmel, als von den Eishockey Spielern.
Am Ende des Spiels, das dann 10:0 für die USA entschieden wurde, durften wir uns sogar auf der Skoda Fanwand mit unseren Unterschriften verewigen.


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Fazit: Es war ein absolut gelunger Nachmittag (na ja, für Kasachstan nicht unbedingt ;-)) und nochmals vielen Dank an Škoda für das tolle Spiel, die Trikots und die super Verpflegung in der VIP Lounge. Jetzt drücken wir unserer Eishockey WM-Mannschaft noch ein bisschen fester die Daumen!

 

Shop of the week #4: myfab.com

Jeder, der schon einmal umgezogen ist oder kurz vor einem Umzug steht, wird folgendes Dilemma kennen:

Mit der neuen Wohnung soll alles anders werden - jetzt wird endlich abgerechnet mit dem Studenten-Style und es ist Zeit, unseren langjährigen, treuen, jedoch etwas in die Jahre gekommenen, Begleitern „Billy”, „Klippan” & Co. Adieu zu sagen und in die ewigen Jagdgründe zu verabschieden. Mit den neuen Räumen soll ein frischer Wind einziehen und wir möchten nicht länger vom „Ektorp” sprechen, wenn wir unser Sofa meinen oder unsere Bücher in ein „Expedit”, anstatt in ein Regal stellen.

Also begeben wir uns auf die Suche nach einem neuen Einrichtungskonzept, wälzen „Schöner Wohnen”-Magazine, sehen uns sogar Tine Wittler im Fernsehen an und durchstreifen, auf der Suche nach mehr Individualität und dem gewissen „Etwas”, unzählige Möbelhäuser (von Baumärkten ganz zu schweigen), um dann, völlig desillusioniert ob der hohen Preise oder des einfallslosen Designs ……… doch wieder bei Ikea zu landen.
Hatten wir zuvor noch mit stolz geschwellter Brust die neue Wohnung zur Ikea-freien Zone erklärt, so fragen wir uns spätestens auf dem Parkplatz, wo wir das altbekannte „Tetris” mit den Möbelpaketen und dem Kofferraum unseres Golfs spielen, ob es denn wirklich keine anderen Alternativen gegeben hätte.

Doch, hätte es.

Auf Myfab findet man Möbel mit individuellem Design, die jedoch nicht teuer sind, sondern zu Fabrikpreisen angeboten werden. Das funktioniert folgendermaßen:

Das Konzept
Auf Myfab wird das Produktsortiment nicht von oben diktiert, sondern demokratisiert: Im Rahmen einer Online-Abstimmung entscheiden Kunden darüber, welche Möbelkollektionen zukünftig auf Myfab angeboten werden sollen. Möbelstücke aus diesen ausgewählten Kollektionen können dann im Rahmen einwöchiger Verkaufsaktionen bestellt werden. Diese Bestellungen werden direkt an den Hersteller weitergegeben, der mit der On-demand-Produktion beginnt. Auf diese Weise wird die konventionelle Wertschöpfungskette aufgebrochen, indem keine Umwege über Zwischenhändler erfolgen. So kann man auf der einen Seite eine Überproduktion verhindern, die dann zu Lagerkosten führt, aber auch die Aufpreise der Zwischenhändler umgehen. Aufgrund der Tatsache, dass der Verkauf der Möbel ausschließlich via Online Shop erfolgt, werden hohe Ladenmieten gespart. All diese Faktoren führen zu einer Kostenreduktion von bis zu 70%, wovon dann der Käufer durch deutlich reduzierte Preise profitieren kann. Einziger Nachteil: Da sich viele Produktionsstätten im Ausland befinden, betragen die Lieferzeiten zwischen 2 und 3 Monaten,  - Myfab ist also nichts für Ungeduldige.

Der Shop
Das Design des Shops ist gekennzeichnet durch eine sehr klare Struktur und Schlichtheit. Im Vordergrund stehen die Produkte. Verschiedene Kollektionen werden innerhalb eines rotierenden Teasers im oberen Drittel der Startseite dargestellt.

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Neben der Aufteilung der Möbelstücke in verschiedene Kategorien, besteht die Möglichkeit, direkt nach bestimmten Designern, Künstlern oder Kollektionen zu suchen.
Innerhalb der Produktkategorien kann nach Kriterien wie „Preis” und „Farbe” gefiltert werden. Auf der Produktübersichtsseite findet man zusätzlich ein kleines Countdown-Icon, das anzeigt, wie lange die Verkaufsaktion noch dauert. Weiterlesen von ‘Shop of the week #4: myfab.com’

Shop of the week #3: fahrrad.de

So langsam ist er auch in Deutschland angekommen und hat die Eiseskälte, die uns schon seit Monaten quält, vertrieben: Der Frühling.
Gemeinsam mit den ersten Knospen und Blüten kommen auch die Fahrradfahrer wieder zum Vorschein und es ist Zeit für einen Check-up oder gar für ein komplett neues Bike. Im Online Shop www.fahrrad.de finden Fahrrad-Begeisterte alles, was das Herz begehrt.
Was sofort ins Auge sticht sind die großen und emotionalen Bilder des Webshops sowie das Seitenverhältnis 16:9, was für eine gute Übersichtlichkeit sorgt. Die Navigation ist plakativ und ermöglicht eine intuitive Bedienung. Ein schönes Feature, welches ich als besonders positiv empfunden habe, ist das Live-Chat-Fenster. Kurz nachdem man den Shop besucht, wird dem User mithilfe dieses Chat Fensters Hilfe angeboten - dies ist insbesondere für Kunden, die sich den Shop zum ersten Mal ansehen, ein schönes Angebot und vermittelt das Gefühl, sich bei Problemen an einen Ansprechpartner wenden zu können.

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Shop of the week #2: Cellarthief

Shop of the week #2: Cellarthief

Weinliebhaber aufgepasst: Auf cellarthief.com kommen all diejenigen, die gute Weine zu günstigen Preisen suchen, auf ihre Kosten - und das alles auf eine sehr entspannte und unprätentiöse Weise. Cellarthief präsentiert jeden Tag 3 ausgewählte Weine, die im Rahmen einer zeitlich begrenzten Verkaufsaktion zu einem besonders niedrigen Preis erworben werden können. Das Design erinnert den Nutzer an eine alte Weinkiste, in der nach verborgenen Schätzen gestöbert werden kann.

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Jeder der 3 präsentierten Weine wird mit Hilfe von 4 Kategorien vorgestellt:
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Shop of the week #1: Converse

Der Shop www.converse.com besticht nicht nur durch sein ästhetisches und unaufgeregtes Design, sondern auch durch seine Klarheit und intuitive Bedienbarkeit. Die Website gliedert sich in drei Bereiche:

1. Make:

Kunden haben die Möglichkeit, sich ihre eigenen Chucks zu customizen. Hierzu müssen in insgesamt 18 Schritten die Farben der Chucks konfiguriert werden. Dies bietet auf der einen Seite sehr vielfältige Möglichkeiten, auch kleinste Details dem eigenen Geschmack anzupassen, auf der anderen Seite muss man sich durch alle 18 Schritte klicken, bis der Schuh in den Warenkorb gelegt werden kann, was ein bisschen Zeit erfordert. Das Resultat kann sich jedoch sehen lassen! Unterschiedliche Produktansichten gewähren dem Nutzer detaillierte Einblicke in „seinen”, komplett selbst gestalteten Schuh, der zusätzlich noch durch einen aufgestickten Schriftzug personalisiert werden kann.

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2. Buy:

Hier kann man nach Herzenslust durch das vielfältige Converse Produktsortiment stöbern. Die Kategorien gliedern sich nach „Shoes”, „Clothes & More”, „Collection” und „Sale”. Auf den Produktkategorieseiten kann zusätzlich nach Farben, Styles und Preis gefiltert werden. Die Filtermöglichkeiten nach „Just in”, „High Price” or „Low Price” sind recht innovativ und bieten einen guten Überblick.
Auf den Produktdetailseiten findet man, zumindest zu den meisten Produkten, unterschiedliche Ansichten. Schade jedoch, dass man die Schuhe auf keiner Ansichtsseite auch angezogen am Fuß betrachten kann - dies hätte ich mir auf jeden Fall gewünscht!

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3. Play:

Converse bietet nicht nur einen Shop, sondern in seinem Bereich mit dem Titel „Play” vier weitere Kategorien. In der Rubrik „Talk” können Kunden Interviews und interessante Artikel unterschiedlicher Autoren lesen. Videos zu Designs, etc. können im Bereich „Show” angesehen werden. Ganz besonders gut mir hierbei die Rubrik mit den User Generated Videos gefallen.
Etwas für die Ohren findet man im Bereich „Tune” und eine Liste mit Links zu den Themen Musik, Sport und Kunst findet man unter „Nice”.
Der Bereich „Play” spricht die Zielgruppe ganz gezielt an und führt dazu, dass sich Kunden noch stärker mit der Marke identifizieren können. Der spannenden Themenmix trägt sein Übriges dazu bei.

Auch als klare High-Heels-Befürworterin haben mich der Shop und der komplette Markenauftritt sehr positiv angesprochen - daher das Prädikat „Shop of the week”! :-)

Jahresabschlussfeier 09 - Eine Zusammenfassung

Wie schreibt man einen Blogbeitrag über eine richtig gelungene Firmen-Weihnachtsfeier, ohne dabei zu viel zu verraten? Am besten, man genießt und schweigt. Oder man beschränkt sich auf die harten Fakten, die da wären: Hüttenparty bei Mamas Liebe, 37 illustre Gäste, Unmengen an Fondue und anderen Leckereien, ein Schneesturm, der mit eisiger Kälte über Mainz hinwegfegte und viele originelle Geschenkideen. Hinzu kommt noch eine “After-Party-Party” zu später früher Stunde, ein Meer aus Rosen und ein ominöser “Mr. Walk-In”, der seither auf der Suche nach einem Taxi durch die verschneiten Straßen von Mainz geistert und immernoch nicht weiß verraten hat, wo die Tüte mit den Wichtelgeschenken geblieben ist.

Damit dürften keine Fragen offen bleiben. :)

Kleine Künstler – große Werke

Am Sonntag fand auf dem Flugplatz in Mainz Finthen die Veranstaltung „5 Jahre Frische Kinderkunst“ statt und netz98 war, als einer der Sponsoren, selbstverständlich ebenfalls vor Ort.
Gemeinsam mit den Kindern der Frischen Kinderkunst, deren stolzen Eltern, Schirmherrn Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle und der Initiatorin des Programms, Frau Jeanette Illies, feierten wir das 5-jährige Jubiläum eines Programms, welches seit 2003 über 130 Kinder in die Kunstateliers des alten US-Militärgeländes des Mainzer Layenhofs lockt.

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Die Kunstkinder, die sich allwöchentlich treffen, haben sich zu, nach Altersgruppen gestaffelten und nach großen Vorbildern, wie Da Vinci, Picasso und Hundertwasser, betitelten Künstlergruppen zusammengeschlossen und experimentieren mit den unterschiedlichsten Farben, Materialien und Motiven. Und die Ergebnisse sind erstaunlich:

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Betreut werden die kleinen Künstler von Projektinitiatorin Jeanette Illies, die in ehrenamtlicher Tätigkeit ihr volles Herzblut in die Projekte steckt und den Kindern Mut macht, sich kreativ zu betätigen. Dabei werden nicht nur die künstlerischen Fähigkeiten der Kinder gestärkt, sondern auch deren Selbstvertrauen und Sozialverhalten.

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In den Künstlergruppen wird nach dem Grundsatz verfahren, den Kindern keine starren Vorgaben zu machen, sondern sie die Kunst selbst erleben und erfahren zu lassen. Auf diese Weise entstehen Werke verschiedenster Kunstrichtungen, die eine unglaublich große Phantasie, Liebe zum Detail und Experimentierfreude der Kinder zum Ausdruck bringen.

Bei einem Rundgang durch die Ateliers konnten wir vieles entdecken und hatten sogar die Möglichkeit zu einem kleinen Plausch mit Rainer Brüderle, der sich als Schirmherr ebenfalls für die Frische Kinderkunst einsetzt.

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Musikalisch untermalt wurde das Fest der Frischen Kinderkunst von den beiden Bands Speed und No Clue, die das Publikum so richtig rocken ließen.

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Es war ein absolut gelungener Mittag und wir hoffen, noch ganz viel von den Künstlern der Frischen Kinderkunst zu hören und zu sehen – unsere Unterstützung habt ihr auf jeden Fall!