
…ein Interview mit Thomas Wienpahl.
Thomas, du bist Senior Account Manager bei netz98 – aber studiert hast du etwas völlig anderes. Wie kam es dazu?
Während der Schulzeit gab es für mich immer zwei Interessensgebiete: Biologie/Medizin und Marketing/Werbung. Studiert habe ich dann Biologie und parallel als Kinderkrankenpfleger gearbeitet.
Und wie kam es dann zu dem Wechsel deines Fachgebiets?
Da es für Biologen fast keine Möglichkeiten gab außer dem Beruf des Pharmareferenten, bin ich direkt in den Bereich Marketing/Sales in einem IT-Unternehmen für Netzwerktechnik gewechselt. Dort habe ich dann alles von der Pike auf gelernt und schon sehr früh Berührung mit den digitalen Medien gehabt.
Wie bist du schließlich Account Manager geworden?
In diesen Jahren gab es im Bereich Multimedia noch nicht so differenzierte Berufe, so dass man meist alles in einem gewesen ist: Konzeptioner, Projektmanager und Account Manager. Hier kristallisierte sich dann heraus, dass es mir am meisten Spaß macht, Kunden weiterzuentwickeln, sie zu beraten und in ihren Zielen zu unterstützen. Der Beruf ist sehr facettenreich, gerade in unserer Branche.
Und wie bist du dann hier gelandet?
Zu netz98 bin ich schließlich auf Empfehlung gekommen. Ein ehemaliger Kollege weckte meine Erinnerung an netz98. Ich hab mich dann über die Agentur weiter informiert… na, und nun führe ich mit dir dieses Interview
Wie sieht deine tägliche Arbeit als Account Manager hier aus?
Ich glaube, was in den Lehrbüchern steht, hilft einem nicht immer weiter: Ich muss sehr flexibel sein, mich immer wieder in die entsprechenden Branchen der Kunden einarbeiten, sehr viel recherchieren und mich weiterbilden. Ich habe hier sehr intensiven Kontakt zum Kunden, der mich auch immer wieder vor neue Herausforderungen stellt, da muss ich mich jeden Tag auf neue Begebenheiten einstellen.
Was magst du an deinem Job am meisten?
Es wird mir nie langweilig, da es selten Routine gibt. Und wenn ein Kunde überzeugt ist von einem Projekt und einen Rat annimmt, freut es mich natürlich besonders.
Und was sind die größten Herausforderungen?
Ich schreibe nicht gerne Angebote. *lach*
Was sollte jemand mitbringen, der Account Manager werden will?
In meinen Augen reichen wenige Dinge: Er sollte natürlich offen sein für alles Neue, über den Tellerrand hinausschauen, den Umgang mit Menschen mögen und sich auf Menschen einstellen können. Er braucht eine gewisse Begabung, zu überzeugen, zu präsentieren und zum Abschluss zu kommen. Natürlich sollte er auch ein Gefühl haben für Zahlen und unternehmerisch denken können.
Jungen angehenden Account Managern empfehle ich, einfach mal zuzuhören und einen Rat anzunehmen und dies während des gesamten Berufslebens beizubehalten.

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