Online-Trends

Die WM im Netz

Tja, dann sind wir jetzt wohl raus :( … jetzt bleibt noch das Spiel um den dritten Platz.

Was aber von Jahr zu Jahr mehr wird, sind die Online-Kampagnen zu einem solchen Großereignis - das Thema wurde / wird buchstäblich ausgeschlachtet! … und das ist auch gut so, denn es sind wirklich tolle Kampagnen dabei:

Der 4. Stern für Deutschland ist eine Initiative des DFB und Mercedes-Benz und bietet alles, was das Social-Media-Herz begehrt: vom YouTube-Channel, über eine Facebook-Fanpage mit Facebook-App, über eine Viral-Kampagne und den Aufbau einer eigenen Community mit Gewinnspiel.

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Aufmerksame Fussball-Zuschauer kennen die WM RAPortagen, die vor den Übertragungen der Deutschland-Spiele gesendet wurden. Hier erstellt die Band Blumentopf jeweils Vor- und Nachberichte, der Spiele, die aber nicht gesproche, sondern gerapt werden. Ich finde es Hammer :) Die Jungs haben das bereits bei der EM 2008 gemacht. Hierzu gibt es natürlich eine Facebook-Fanpage, die Gewinnspielkampagne ‘Wir sind 11′ und einen YouTube Channel. Die RAPortagen sehen ürbiges so aus:

 
Neben Kampagnen gibt es noch mehr tolle Features und Moduel zur WM. So zum Beispiel der Flash-WM-Kalender von MARCA. Im Prinzip werden hier auch “nur” die Ergebnisse, die Spieldaten und so weiter abgebildet. Dies ist aber einfach toll dargestellt und lässt sich intuitiv bedienen.

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Und hier noch etwas ganz anderes: Auf der Website der New York Times zeigt eine Infografik, über welche Spieler wann am häufigsten auf Facebook berichtet wurde. Gefunden im Jung von Matt - Bewegungsmelder.

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Die 10 wichtigsten Usability-Regeln im E-Commerce

Eine hohe Usability ist im E-Commerce ein wichtiger Erfolgsfaktor - das ist unbestritten. Denn eine hohe Usability wirkt sich positiv auf Konversionsraten, die Größe des Warenkorbs und letztlich auch auf den Umsatz aus. Aber wo sollen Shop-Betreiber bei der Usability-Optimierung anfangen? Der folgende Beitrag liefert Ansatzpunkte und stellt die zehn wichtigsten Usability-Regeln vor.

1. Klassischer, gelernter Grundaufbau

Die wichtigste Usability-Regel im E-Commerce ist, dass die Shopgestaltung dem klassischen, gelernten Grundaufbau folgt. Denn die richtige Platzierung aller Elemente stellt die Basis für einen funktionierenden Online-Shop dar. Müssen Nutzer eine bestimmte Funktion oder einen wichtigen Einstieg erst suchen, empfinden sie dies als störend. Ist jedoch alles Funktionelle so angeordnet, wie der Nutzer es erwartet bzw. wie er es gelernt hat, bewegt er sich wesentlich souveräner und intuitiver durch den Online-Shop. Dadurch beschäftigt er sich mehr mit den Inhalten und Produkten als mit der Bedienung der Seite - mit unmittelbar positiven Auswirkungen auf die Konversionsrate. Hier einige Beispiele: Während die Suche prominent mittig unter dem Headerbereich platziert werden sollte, erwarten die Besucher den Warenkorb - immer sichtbar - rechts oben auf den Shopseiten. An dieser Stelle sollten sich auch die Buttons Login, Mein Konto und Ausloggen befinden. Wichtig ist es beispielsweise auch, dass Angaben zu Preis, Verfügbarkeit, Bestellmenge sowie die Warenkorbfunktion eine optische Einheit bilden - alles andere irritiert die User.

2. Inhalte begrenzen, Übersicht bieten

Das menschliche Gehirn ist nicht in der Lage, eine unbegrenzte Anzahl an Objekten wahrzunehmen. Überladene Online-Angebote können deswegen schnell zu Unzufriedenheit bei den Besuchern oder sogar zum Abbruch führen. Handelten Shopbetreiber lange Zeit nach der Maxime, möglichst viele, selbst ausgewählte Inhalte und Artikel auf die Startseite zu bringen, empfiehlt sich aus Usability-Sicht inzwischen ein anderer Ansatz - weniger Elemente, die dafür aber aus Nutzersicht interessanter und relevanter sind. Möglich ist dies zum Beispiel durch Personalisierung: Auf Basis der Aufzeichnung und Auswertung des Nutzungsverhaltens wird automatisch eine auf den einzelnen Nutzer und seine Bedürfnisse zugeschnittene Version des Online-Shops generiert. Ein anderer Weg ist die Customization: der Nutzer definiert selbst, was ihn interessiert und wie er sich durch das Angebot bewegen möchte - am besten ohne, dass er es überhaupt merkt. Ein gutes Beispiel dafür ist die sogenannte Filtersuche. Über unterschiedliche Filter wie Kategorie, Farbe oder Größe kann sich der Nutzer das Angebot mit wenigen Klicks intuitiv erschließen.

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Apple vs. Adobe

Gestern fand das große Online-Launch-Event für die neue Adobe Creative Suite 5 statt. Nicht nur für mich als Flash-Developerin war ein ganz bestimmtes neues Tool besonders vielversprechend: der iPhone-Packager für ActionScript 3 Projekte. Da man bis dato keine Web-Flash-Inhalte auf dem iPhone anzeigen lassen kann, verhieß der iPhone-Packager eine neue Chance: bestehende Flash Anwendung nehmen, konvertieren und im App Store nun endlich auch auf dem iPhone einer wichtigen Zielgruppe zugänglich machen.

Das wäre wirklich super gewesen. Hätte Apple dem Ganzen nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn mit einer Vorabversion des neuen iPhone OS 4 hat Apple auch gleich die Lizenzbedingungen für Entwickler mit bearbeitet: Das neue Betriebssystem lässt jetzt nur noch Apps zu, die in den von Apple genehmigten Programmiersprachen erstellt wurden. ActionScript gehört nicht dazu.

PFLATSCH. Ja, das klingt in der Tat nach einem Schlag in das Gesicht eines Entwicklers. Und zwar nicht nur in das eines Flash-Entwicklers; betroffen sind auch Entwickler, die iPhone-Apps mit Hilfe von speziellen Tools in Javascript oder C# programmieren.

Und trotzdem fragt man sich besonders als Flash-Developer:

Hat Flash dann im Web überhaupt noch eine Zukunft?

Zusammen mit Html5, das als Standard angeblich bald das können soll, was Flash kann, wird die Diskussion um den Einsatz und die Notwendigkeit der Adobe Software wieder angeheizt. Besonders hervorheben möchte ich hier einen Artikel des Smashing Magazine; nicht wegen des Artikels selbst, sondern wegen der unzähligen Kommentare. Denn obwohl ich mich nach Lesen des Artikels schon mit Gitarre irgendwo in der Fußgängerzone mein Geld verdienen sah, bin ich nach den unzähligen Kommentaren dazu der festen Überzeugung: Es wird auch weiterhin die Notwendigkeit für Flash-RIAs geben, denn zumindest in naher Zukunft kann Html5 den unzähligen Möglichkeiten in der Flash-/Flex-Entwicklung nicht das Wasser reichen.

Zudem glaube ich, dass in der Apple-Adobe-Affäre das letzte Wort noch nicht gesprochen wurde. Denn Flash-Skeptik hin oder her: Fakt ist, dass Apple einen aus meiner Sicht nicht vertretbaren Eingriff in die Konsumfreiheit von Informationen aus dem Web vornimmt. Ich entscheide doch, was ich mir ansehen will, nicht Apple. Für mich hat da ein Konzern einfach zu viel Kontrolle über die Webinhalte, die ich konsumieren „darf“. Und wie kam da bei einer internen Diskussion über das Thema treffend heraus:

„Immer wird über das Microsoft-Imperium gemeckert. Wenn man aber die Möglichkeit hat, auch ein bisschen Monopolismus zu betreiben, ist man sofort dabei.“

Augmented Reality – Die erweiterte Realität

Wir alle kennen Augmented Reality, z.B. aus dem Fernsehen: Ein Agent dringt in ein Gebäude ein, auf seine Brille wird der entsprechende Grundriss projiziert, beim Freistoß während eines Länderspiels wird ein virtuelles Maßband zwischen den Schützen und das Tor gelegt oder es wird beim Skispringen mit einer roten Linie auf dem Schnee angezeigt, wie weit Martin Schmitt springen muss, um Erster zu werden.

 

Augmented Reality steht für „Erweiterte Realität“. Darunter versteht man die computergestützte Erweiterung der visuellen Realitätswahrnehmung. Im Gegensatz zur komplett digitalen „Virtual Reality“, wird hier das „natürliche“ Bild durch digitale Elemente bzw. durch relevante, ursprünglich unsichtbare Informationen ergänzt.

Augmented Reality wird bereits sehr vielfältig eingesetzt: Sei es bei der Montage komplexer Maschinen, in der Medizin, in der Unterhaltungsbranche, oder generell zur Navigation.

Aus meiner Sicht steht der endgültige Durchbruch im Marketing allerdings erst kurz bevor, vor allem im Online-Marketing, im Mobile-Marketing und bei allen Cross Channel Aktivitäten. Denn hier sind die Einsatzmöglichkeiten so vielfältig wie reizvoll und AR funktioniert tatsächlich auch kanalübergreifend. Hier einige Beispiele für Anwendungsmöglichkeiten: Weiterlesen von ‘Augmented Reality – Die erweiterte Realität’

Social Awareness – Was nun?

Social Media, ehemals als Buzzword abgetan, wird mittlerweile sehr ernst genommen. Schätzten 2008 noch viele Unternehmen das Phänomen des Social Media bzw. des „user generated marketing“ als sehr gering und belächelten es als Hype und Spielerei, entwickelte es sich 2009 als ernst zu nehmendes Thema. 2010 ist es in vielen Marketing-, Sales- und Presseabteilungen Thema Nr. 1.
Wird es jedoch richtig angegangen? Leider nur in den seltensten Fällen. Doch blicken wir erst einmal zurück.

Märkte sind Gespräche
- so heißt es schon im Cluetrain-Manifest von 1999. Doch was heißt hier „schon“? Gehen wir weiter zurück zu den Anfängen des Internets. Das 1979 entwickelte Usenet entwickelte sich 1985 zu einem weltweit funktionieren Diskussionsforum für jedermann. Bis heute existieren ca. 100.000 Newsgroups zu jedem erdenklichen Thema. Aber ist dies schon alles? Nein. Social Media, Social Web oder Social Marketing Awareness sind letztendlich so alt wie die Menschheit. Der Mensch hat das Bedürfnis, sich auszutauschen und dies seit der Steinzeit. Er berichtet von seinen Erfahrungen positiv wie negativ, er warnt und er empfiehlt. Dies setzte sich fort auf Märkten im alten Rom oder den Mittelaltermärkten bis hin zum Stammtisch oder heute Facebook und Twitter.

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Gerade gefunden: The State of The Internet

Ich habe hier gerade ein tolles Video gefunden, welches die Popularität des Internets in Bild und Zahl darstellt:

JESS3 / The State of The Internet from Jesse Thomas on Vimeo.

Facebook Rebrush 2010

Seit ein paar Tagen dürften jetzt alle das neue Facebook nutzen. Hier ein kleiner Überblick über die Neuerungen und was aus meiner Sicht eine Verbesserung darstellt und was nicht.

Das ist neu:

- Das Design wurde leicht überarbeitet. Dabei fallen vor allem der obere Navigationsbalken und der Rahmen um den Contentbereich auf.

- Der Grundaufbau ist leicht verändert, die Navigation wurde leicht überarbeitet und zu den Filtern links sind jetzt noch Zugänge zu den Freunden und Applikationen dazu gekommen.

Das ist gut gelungen:

- Das Design. Facebook sieht jetzt noch aufgeräumter, tooliger und dabei noch moderner aus.

- Der Grundaufbau / die Bedienung. An dieser Stelle geht Facebook sehr konsequent seinen Weg: Der Fokus ist noch stärker auf den Feed gelegt die Filtermöglichkeiten in der Linken Spalte sind komfortabler, vielfältiger und übersichtlicher.

- Das eigene Bild. Das eigene Profilbild wurde wieder auf die Startseite integriert, was ich als positiv empfinde. Zum einen gibt es der eigenen Facebook Seite Identität, zum anderen ist es ein sehr visueller Zugang zum eigenen Profil.

- Wording „Neueste Meldungen“.
Dieses Wording ist noch aussagekräftiger als die alte Bezeichnung „Live-Meldungen“

- Die Benachrichtigungs-Funktionalitäten neben dem Logo sind sehr ansprechend gestaltet und ermöglichen z.B. ein noch schnelleres Bestätigen von Freundschaftsanfragen.

Das ist nicht so gut gelungen:

- Platzierung Button „Abmelden“.
Es gibt keinen direkt sichtbaren „Abmelden“ Button, dieser erscheint erst bei Klick auf „Konto“ im entsprechenden Untermenü. Da jeder Nutzer „sein eigenes Facebook“ hat, ist hier das Anmelden kein Feature, sondern Grundbedingung für die Nutzung. Somit ist auch das „Abmelden“ eine Grundfunktionalität welche direkt sichtbar sein sollte.

- Wegfall Bookmarks. Durch den Wegfall der Applikationen-Bookmarks am unteren linken Seitenrand ist es nicht mehr möglich, von einer Applikation in die nächste zu springen. Der Nutzer muss nun den Umweg über die Startseite nehmen. Gerade die zahlreichen Fans von FarmVille & Co. werden diese komfortable Funktion sehr vermissen. Zudem hat man diese Zugänge zu den Applikationen sehr schnell „weggescrollt“

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-  Wording „Hauptmeldungen“:
Es ist leider immer noch nicht erkennbar, was eine Meldung zur Hauptmeldung macht. Gefällt sie besonders vielen Nutzern? Wurde sie oft kommentiert? Wenn ja, warum sind hier dann viele Meldungen  ohne Kommentare und ohne „gefällt mir“ zu finden?

Fazit
Insgesamt ein gelungener Rebrush - wenn da nicht der erhebliche Usability-Schnitzer mit dem nicht direkt sichtbaren “Abmelden” Button wäre…

Teaser 2.0

Was ist ein Teaser
„Ein Teaser (von engl. tease = reizen, necken) bezeichnet einen in der Werbesprache verwendeten „Anreißer“, der zum Weiterlesen, -hören, -sehen, -klicken verlocken soll“ (Wikipedia)

Im Web haben Teaser eine ganz besondere Bedeutung, denn sie stellen neben der Suche und der Navigation den dritten Haupteinstieg in die Inhalte eines Webauftrittes dar. Im Gegensatz zum Einstieg über die Suche oder über die Navigation bietet ein gutes Teaserkonzept Raum für Priorisierung, d.h. es können bestimmte Inhalte gezielt nach vorne geholt werden.

Der klassische Teaser
Ein klassischer Teaser ist ein Hinweis und ein Link zu bestimmten Inhalten und Funktionalitäten. Meistens bestehen Teaser aus folgenden Komponenten: Headline, Text, Bild und Link. Ein Beispiel für einen gut gemachten klassischen Teaser findet man auf dem deutschen Auftritt von Ford: Dieser führt zu einer Art „interaktivem Produktfinder“. Auffällig ist, dass über eine Animation zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugt wird.

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Insgesamt ist momentan jedoch ein Trend weg vom klassischen Teaser beobachtbar. Die neue Generation zeichnet sich vor allem durch mehr Funktionalität und Interaktionsmöglichkeit im Teaser selbst aus.

Was die neue Teaser-Generation ausmacht, wird am selben Beispiel deutlich, wenn man sich die Frage stellt, was diesen Teaser attraktiver und effektiver machen könnte. Eine Möglichkeit wäre, direkt einen Mehrwert zu bieten, anstatt diesen nur zu kommunizieren. Das würde für das aktuelle Beispiel bedeuten, dass die ersten oder die wichtigsten Auswahlkriterien für den Konfigurator direkt auswählbar sind. Weiterlesen von ‘Teaser 2.0′

Das Prinzip Freiwilligkeit - Tipps für erfolgreiches Social Media Marketing

Schon der Begriff Social Media Marketing ist irreführend. Er suggeriert, dass man einfach klassisches Marketing im Social Web machen kann. Tatsächlich gilt: Wer erfolgreiches Social Media Marketing betreiben möchte, sollte einen Großteil aller gelernten und bewährten Marketing-Muster vergessen. Denn während sich im klassischen Marketing alles um die Frage dreht, wie man seine Botschaft am besten zu seiner Zielgruppe bringen kann und was das kostet, funktioniert Social Media Marketing grundlegend anders. Hier geht es darum, der Zielgruppe lediglich einen Anstoß zu geben – das eigentliche Marketing übernimmt sie im Idealfall dann selbst. Dies erklärt auf der einen Seite das große Potenzial von Social Media Marketing, stellt auf der anderen Seite aber auch eine große Herausforderung dar. Denn Social Media Marketing basiert auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Deshalb entzieht es sich bis zu einem gewissen Grad der eigenen Kontrolle.

Mit Partys vergleichbar

Die Funktionsweise von Social Media Marketing lässt sich am besten mit Hilfe eines Vergleichs erklären. Für Social Networks wie Facebook, MeinVZ, Xing, wer-kennt-wen oder MySpace gilt, dass sie gut mit einer Party vergleichbar sind. Auch hier begegnet man Freunden, Bekannten und Freunden von Freunden. Man trifft Bekannte von früher wieder und lernt auch ganz neue Menschen kennen. Vielleicht geht man mit einem bestimmten Ziel dorthin, beispielsweise zur Partnersuche. Es wird über den Beruf oder über Privates gesprochen, auch gern ein bisschen gelästert, geflirtet, getratscht oder ein spannendes Buch empfohlen. Theoretisch macht das Social Networks und Partys aus zwei Gründen besonders interessant für alle, die etwas zu verkaufen haben: zum einen sind potenzielle Kunden anwesend, zum anderen findet menschliche Kommunikation statt. Weiterlesen von ‘Das Prinzip Freiwilligkeit - Tipps für erfolgreiches Social Media Marketing’

König Kunde oder leere Versprechungen? Mass Customization im Selbstversuch

Der Massenfertigung kundenindividuell konfigurierter Produkte wird eine große Zukunft vorausgesagt, denn Mass-Customization verbindet die Vorteile der Massenproduktion mit denen der Einzelfertigung. Viele Marketingfachleute, Unternehmensberater und auch wir von netz98 sehen in dem im Fachjargon als Mass Customization bezeichneten Trend eine wichtige Wettbewerbsstrategie der Zukunft – gerade für Hersteller von Mode- und Lifestyle-Produkten. Die Integration der Kunden in die Produktentwicklung ist die logische Weiterentwicklung der Kundenorientierung, denn wer weiß besser was ihm gefällt und was seine Bedürfnisse befriedigt, als der Kunde selbst? Auch für die Hersteller eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten, denn musste bisher viel Marketingbudget dafür verwendet werden, den potenziellen Käufer von den Vorteilen des Produktes zu überzeugen, so hat dieser bei Mass Customization das Produkt bereits auf seine eigenen Bedürfnisse angepasst und der Hersteller muss es „nur noch“ wie gewünscht produzieren und ausliefern.

Nike Air im netz98-Branding

Nike Air im netz98-Branding

Nike Air im netz98-Branding

Einige Anbieter wie Nike haben den Weg bereits seit längerem eingeschlagen und richten - ermutigt durch erste Erfolge – ihre Konzernstrategie entsprechend konsequent aus. Die ersten vorsichtigen Versuche erfolgten bereits im Jahre 1999 und mittlerweile gilt der NikeiD-Store als ausgereifter Vorzeige-Shop zum Thema Mass Customization.

Was liegt also näher, als anhand eines Selbsversuchs die Versprechnungen und Vorschusslorbeeren zu überprüfen und den Praxistest mittels einer Quasi-Einzelanfertigung-Bestellung zu wagen. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen:

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