Tag-Archiv für Twitter

Die Evolution des sichtbaren Bereichs

In den letzten Jahren haben sich die Bedienung und das Nutzungsverhalten im Internet grundlegend gewandelt. Dies betrifft natürlich auch die Bedeutung und den Umgang mit dem Thema „Der sichtbare Bereich“.
Dieser ist die Fläche, die ein Nutzer auf jeden Fall sieht, ohne dass er horizontal oder vertikal scrollen muss – zumindest in der Theorie. In der Praxis ist das ein wenig komplexer, da sich die Nutzer auf unterschiedlichen Endgeräten mit unterschiedlichen Monitorgrößen und Auflösungen im Internet bewegen. Hinzu kommt: Hat ein Nutzer besonders viele Symbolleisten integriert, verkleinert sich sein wirklicher sichtbarer Bereich weiter.

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Also handelt es sich bei dem „sichtbaren Bereich“ nur um einen durchschnittlichen Wert, was seine Bedeutung für die Entwicklung von Online-Angeboten seit den Anfangszeiten des Internets in keiner Weise schmälert. Mit Zunahme der Inhalte auf Online-Angeboten nahm auch diese Bedeutung weiter zu. Dabei war der Umgang mit diesem Thema stets gleich: Alle relevanten Inhalte und alle Zugänge zu den jeweiligen Inhalten stets möglichst direkt sichtbar zu platzieren. Seit dem Einzug von Personalisierung, Customization und Social Media existieren weitere strategische Ansätze in diesem Bereich. Weiterlesen von ‘Die Evolution des sichtbaren Bereichs’

Das netz98-Bananentwitter: Innovation pur!


Trendforscher hat es komplett aus den Schuhen gekippt, der Innovationspreis 2008 scheint sicher:

Das Forschungslabor der netz98-Web2.0-Spezialeinheit ist stolz, eine revolutionierende, bahnbrechende neue Kommunikationsform entwickelt zu haben: das Bananentwitter.

Vergesst eure Melonen, Nüsse oder anderen Früchtchen! Die Banane ist das Kommunikationsmittel der Zukunft. Erste Testreihen mit Probanden haben sensationelle Ergebnisse geliefert. Es wird damit gerechnet, dass Twitter in kürzester Zeit enorme Marktanteile verliert. Wie so oft, war es purer Zufall, der den Weg zur patentierten Technologie ebnete.

So kam es dazu: Ein Mitglied unseres Forschungslabors wollte kürzlich einer Kollegin eine kleine Info übermitteln. Er schaffte es - nach langem Kampf mit sich selbst - sich aus seinem bequemen Bürostuhl zu hieven und die 15 Meter zu einer Kollegin im anderen Bereich des Büros zu absolvieren, weil er zu dem Ergebnis kam, dass das das gut für seinen Körper ist und sich so sein schlechtes Gewissen wegen der 14-ten Monats-Session in der McDonalds-Agenturkantine besänftigen ließ. Nach langem, beschwerlichen Marsch endlich bei der Kollegin angekommen, mußte er mit großer Enttäuschung feststellen, dass diese wohl aufm Klo oder in der Küche am tratschen in einem wichtigen Meeting war. Alles, was er an Ihrem Platz vorfand, waren einige leere Pakete aus diversen E-Commerce-Orders und ein Bund Bananen. Was also lag näher, als seine Nachricht mit rotem Filzstift auf der Banane zu hinterlassen? Bald schon folgten die ersten Follower mit ergänzenden Nachrichten und die Version 0.1 des Bananentwitters war geboren.

Und zwar ganz ohne den neumodischen Online-Schnick-Schnack, biologisch abbaubar und gesund obendrein (vor allem mit Bio-Bananen)! Man darf gespannt sein, wie die neue Technologie weiter verfeinert wird und welche Auswirkungen das ganze auf den Bananenpreis haben wird…

Captchas - für wen ist das eigentlich ein Hindernis?

Captchas gibt es ja inzwischen fast bei jedem Formular, damit sogenannte Spam-Bots zum Beispiel keine Medikamenten- oder Porno-Werbung automatisiert in Forem setzen können.

Hier nochmal die Definition von wikipedia: “CAPTCHA ['kæpʈʃə] ist ein Akronym für Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart. Wörtlich übersetzt bedeutet das „Vollautomatischer öffentlicher Turing-Test, um Computer und Menschen zu unterscheiden“. CAPTCHAs werden verwendet, um zu entscheiden, ob das Gegenüber ein Mensch oder eine Maschine ist. Der Begriff wurde zum ersten Mal im Jahr 2000 von Luis von Ahn, Manuel Blum und Nicholas J. Hopper an der Carnegie Mellon University und von John Langford von IBM gebraucht.

Soweit so gut - eine sinnvolle Idee. Was ist aber, wenn der User die Bilder auch nicht lesen kann? Ich zum Beispiel scheitere regelmäßig an amerikanischen Captchas!

Ich zeig mal was ich meine:
Bei StudiVZ zum Beispiel ist es gar kein Problem, die Captchas zu lesen.

Aber schaut mal bei twitter. Kann nur ich das nicht lesen???

Als ich die Screenshots gemacht habe, habe ich übrigens das erste Mal gesehen, dass es auch Audio-Captchas gibt. Die Firma reCAPTCHA bietet sowas an. Finde ich aber auch nicht richtig gut, denn man versteht es auch nicht immer.

Im Blog “Kaffeeringe” habe ich auch noch einen interessanten Artikel gefunden, der neue Ansätze beschreibt, so Z.B.
- “Es werden z.B. Formular-Felder vor dem Menschen versteckt. Der Bot sieht sie aber und füllt einfach alles aus, was er findet. Ist das Feld ausgefüllt, weiß das Anti-Spam-Programm, dass es ein Bot gewesen sein muss.
- “…kann man messen, wie schnell das Formular ausgefüllt und abgesendet wurde - Bots sind natürlich viel schneller als Menschen - und man kann überprüfen wie schnell und wie viele Formulare von dem gleichen “Besucher” abgeschickt werden.”

Finde ich ganz nette Ideen, wobei es wieder nur eine Frage der Zeit sein wird, bis die Spam-Bots auch diese Hürden überwältigen.